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REPRÄSENTATIVUMFRAGE ZUR LEBENSSITUATION TÜRKISCHER BERLINERINNEN UND BERLINER

Pressemitteilung vom 11.01.2002

Die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales und Frauen – Ausländerbeauftragte – teilt mit:

Wachsender Wille zur Integration – von Parallelgesellschaft keine Spur
Hohe Arbeitslosigkeit und unzureichende Qualifikation weiterhin Hauptintegrationshemmnisse
Deutschunterricht hat Priorität
Wunsch nach Respektierung religiöser Bindungen, aber kein Rückzug in religiöse Nebengesellschaft

Anlass, Methodik, Ziele
Im Auftrag der Ausländerbeauftragten des Berliner Senats, Barbara John, führte das Meinungsforschungsinstitut in Trend – Gesellschaft für Markt-, Media- und Sozialforschung mbH im November/Dezember 2001 eine Umfrage bei der türkischen Wohnbevölkerung in Berlin durch. Insgesamt wurden 1003 Personen befragt.
Die Grundgesamtheit, aus der diese Personen nach dem Zufallsprinzip ausgewählt wurden, besteht aus der türkischen Wohnbevölkerung ab 18 Jahren, die ihren Wohnsitz in den westlichen und östlichen Bezirken der Stadt gemeldet haben. Die Verteilung über die Bezirke entspricht der Verteilung der türkischen Wohnbevölkerung dieser Altersgruppen. Die Stichprobe kann im Rahmen der üblichen Stichprobenabweichungen als repräsentativ für die Grundgesamtheit angesehen werden.
Umfragen bei der nichtdeutschen Wohnbevölkerung sind notwendig, weil bei allgemeinen Umfragen auch des Berliner Senats keine speziellen Fragen zur
Lebenssituation dieser Gruppe gestellt werden und die Antworten auch nicht herkunftsspezifisch ausgewertet werden können.
Ohne genaue Kenntnis der Lebensumstände können integrationspolitische Entscheidungen nicht getroffen werden.
Die vorliegende Untersuchung verfolgte das Ziel, wichtige Aspekte der Lebenssituation der türkischen Berlinerinnen und Berliner zu ermitteln. So wurde unter anderem nach der Zufriedenheit mit der Lebenssituation in Berlin und Einschätzung der persönlichen Zukunftseinschätzungen gefragt. Weitere Fragen bezogen sich auf den Integrationsprozess, auf die berufliche/schulische Situation und auch auf Diskriminierungserfahrungen. Einen weiteren Schwerpunkt bildeten Fragen zur Religion, insbesondere zur Frage des Religionsunterrichts an der Schule.
Zu einem Teil sind die Fragen vergleichbar mit Fragen aus Umfragen unter der türkischen Wohnbevölkerung aus den Jahren 1999 und 1993.
Schon in den früheren Umfragen zeichnete sich ab, dass sich die türkische Bevölkerung immer stärker auf den Lebensmittelpunkt Berlin hin orientiert, sich als Teil der deutschen Gesellschaft empfindet. Dieser Trend setzt sich auch in der jüngsten Umfrage fort. Von einem Rückzug in eine „ethnische Nische“ kann keine Rede sein. Insbesondere die Fragen zum Informationsverhalten, der Mediennutzung, dem Kaufverhalten oder auch zur Bereitschaft, die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen, belegen das eindeutig.

Allgemeines Wohlbefinden, Zukunftsaussichten
Ein Gradmesser ist die so genannte „Wohlfühlfrage“. Über 80% der Befragten gibt an, sich in Berlin sehr wohl oder wohl zu fühlen, der Anteil ist kaum niedriger als in einer Umfrage unter der deutschen Wohnbevölkerung aus dem Jahre 1995 und insbesondere der Prozentsatz derjenigen, die sich unwohl fühlen, geht im Vergleichszeitraum zurück, liegt derzeit bei 18%. Zu beobachten ist, dass sich Jüngere und Ältere signifikant wohler fühlen in Berlin als die Altersgruppe 30 bis 50 Jahre. Zwischen Frauen und Männern lässt sich kein wesentlicher Unterschied erkennen.
Nicht ganz so positiv blicken die türkischen Berlinerinnen und Berliner in die Zukunft: Eine Mehrheit von 57% schätzt die eigenen Zukunftsaussichten als sehr gut bis gut ein. Hier unterscheidet sich türkische Bevölkerung aber nicht wesentlich von der deutschen Bevölkerung Berlins, die 1995 zu 54% zuversichtlich in die Zukunft schaute. Im Vergleich zur letzten Umfrage hat sich dieser Wert auch nicht verändert. Angesichts der beruflich-wirtschaftlichen Situation ist dieser Anteil bemerkenswert hoch.

Berufliche Situation, Bildung und Qualifikation
Denn auf die Frage nach der beruflichen Situation gab weniger als die Hälfte der Befragten, nämlich rund 42% an, einen Arbeitsplatz zu haben oder selbstständig tätig zu sein. 21% waren arbeitslos. Diese hohe Arbeitslosenquote hat sich in den Vergleichsjahren kaum verändert und ist nach wie vor eines der größten Integrationshemmnisse. Leicht angestiegen ist der Anteil der Selbstständigen, der sich im Vergleich zu 1993 zwar nicht ganz verdoppelt hat, aber immerhin von 5% auf 9% gestiegen ist.
Einer der Gründe für die hohe Arbeitslosigkeit ist nach wie vor die unzureichende Qualifikation. Die Hälfte hat keine Berufsausbildung oder die Ausbildung abgebrochen. Dies schätzen die Befragten auch realistisch als einen der Hauptgründe für die höhere Arbeitslosigkeit der türkischen Berliner ein. Gleich nach der Angabe „zu geringe Deutschkenntnisse“, die 53% nennen, folgt „zu geringe berufliche Qualifikation“. Aber über 40% sind auch der Ansicht, dass sie bei der Arbeitsplatzvergabe Deutschen gegenüber benachteiligt sind. Allerdings geht dieser Anteil zurück; 1999 lag er noch bei 48%. Dass der Grundstein für die berufliche Ausbildung in der Schule gelegt wird, ist den Befragten klar, auch dass der Hauptschulabschluss allein kaum ausreicht. Über 60% meinen, dass es schon die Mittlere Reife sein müsse, um eine Chance auf eine qualifizierte Berufsausbildung zu haben.
Und an dieser Stelle konnte die Umfrage auch gleich ein beliebtes Vorurteil ausräumen, nämlich, dass „die Türken“ bei Mädchen eine gute Ausbildung für weniger wichtig hielten: 97% sprechen sich dafür aus, dass Söhne und Töchter die gleichen Möglichkeiten in der Schule und zur Ausbildung erhalten sollten! Ein deutliches Bekenntnis zur Gleichberechtigung der Geschlechter.

Kontakte, Freundeskreis
Wichtiger und aussagekräftiger Gradmesser für Fortschritte im Integrationsprozess ist die Eingebundenheit in einen Freundeskreis, der nicht nur aus Angehörigen der eigenen Ethnie besteht. 81% der Befragten bejaht die Frage nach deutschen Freunden. Gegenüber 1999 ist das eine deutliche Zunahme. Befragt waren hier nicht Jugendliche oder Schüler, die über die Schule oder den Ausbildungsplatz ohnehin leichter Zugang zu einem gemischten Freundeskreis besitzen.

Einbürgerung
Auch die Bereitschaft, die deutsche Staatsbürgerschaft zu erwerben, ist nach wie vor groß. Über 20% waren zum Zeitpunkt der Befragung bereits deutsche Staatsbürger; die Hälfte davon hatte weiterhin auch die türkische Staatsangehörigkeit. 43% hatten den Antrag auf Einbürgerung gestellt oder hatten vor, dies zu tun. Fast genau so hoch wie 1999 ist aber der Anteil derjenigen, die diesen Schritt nicht planen, immerhin ein gutes Drittel. Hier ist in Zukunft sicher politisch noch mehr als bisher zu tun, damit die Bereitschaft, sich einbürgern zu lassen, steigt. Das zum Jahresbeginn 2000 novellierte Staatsangehörigkeitsrecht lässt das aber nicht erwarten, denn als Grund für den Rückgang der Einbürgerungen nennen 57% den Wegfall der Doppelstaatsbürgerschaft.

Sprachkenntnisse
40% begründen den Rückgang bei den Einbürgerungen allerdings auch mit der Einführung der Sprachprüfung, wobei hier sicher viel Unkenntnis darüber besteht, dass dies in der Praxis keine so hohe Hürde ist. Auch nach der Einschätzung der Befragten durch die Interviewer wären die Deutschkenntnisse in der Regel ausreichend, um sich einbürgern zu lassen. Danach hat sich der Sprachstand in den vergangenen Jahren sogar leicht verbessert, denn nach Intervieweinschätzung liegen die Deutschkenntnisse von 77% bei gut bis mittel. Allerdings wird immer noch ein gutes Fünftel als schlecht deutsch sprechend eingeschätzt. Hier liegt neben der hohen Arbeitslosigkeit der türkischen Bevölkerung das zweite große Integrationshemmnis: Keine Überraschung also, dass in der Umfrage der vorher schon überwältigend hohe Anteil, der sich für verpflichtende Sprach- und Integrationskurse ausspricht, noch einmal angewachsen ist und inzwischen bei 95% liegt.

Ehegattennachzug
Dies ist von Interesse vor allem auch vor dem Hintergrund, dass der Ehegattennachzug aus der Türkei nach wie vor hoch ist. Insgesamt 42% der Befragten gaben an, dass der Ehepartner aus der Türkei zugezogen ist. 58% verneinten dies oder waren nicht verheiratet. 1999 lagen die Werte für den Ehegattennachzug etwas niedriger, nämlich bei 36%, 1993 waren es 49%. Ein Blick auf die Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen bestätigt die in früheren Umfragen gewonnene Erkenntnis, dass mehr Männer (gut 64%) als Frauen (41%) ihren Ehegatten in der Türkei gefunden haben. Zusätzlich fällt auf, dass von den Befragten im Alter von unter 30 Jahren mehr als die Hälfte (fast 54%) noch nicht verheiratet ist (Männer 55%, Frauen 52%). Wenn man die Ergebnisse einer Umfrage von 1989 unter türkischen Jugendlichen zum Vergleich heranzieht, zeigt sich, dass heute später geheiratet wird als vor gut zehn Jahren, damals waren allein unter den 18- bis 25-Jährigen bereits 53% verheiratet.

Sprachförderung
Ein zunehmendes Problem sind die schlechten Deutschkenntnisse gerade der Kinder von Zuwanderern. Sie sind zum großen Teil auch verantwortlich für die schlechten Bildungschancen der Migranten in Deutschland, was gerade die PISA-Studie in erschreckendem Ausmaß bestätigt hat.
Die befragten türkischen Berlinerinnen und Berliner sprechen sich mit deutlicher Mehrheit für Deutschunterricht in Kindertagesstätten aus oder für das Projekt, Eltern, vor allem Müttern, Deutschunterricht zu erteilen. Mit Ganztagsschulen können sich nur 24% anfreunden, wobei dieser Anteil im Vergleich zu 1999 sogar noch zurück gegangen ist. Dabei garantieren gerade Ganztagsschulen in Problemgebieten, dass Kinder eine stärkere Förderung erfahren, die sie zu Hause so nicht erhalten würden.

Benachteiligung, Diskriminierung
Eine Mehrheit von 58% fühlt sich nicht zurück gesetzt oder diskriminiert, bei den übrigen 42% standen Arbeitsplatzsuche, Behörden oder der Arbeitsplatz oben auf der Liste der Orte, wo Diskriminierung erlebt wurde.
Wenn Behörden so oft genannt werden, ist dies ein wichtiges Argument, die interkulturelle Öffnung gerade der Verwaltung in Zukunft stärker voran zu treiben, damit sich Behörden der wachsenden Internationalität der Stadt stellen.

Rückzug in die Nebengesellschaft?
Die Zuwanderer selbst sind weit stärker in der Realität angekommen, als es manche Klischeebilder glauben machen. Von einem Rückzug in eine ethnische Nische kann jedenfalls nach den Ergebnissen der Umfrage nicht die Rede sein. „Es wird behauptet, dass die türkischen Berliner mehr als früher beim Einkaufen, in der Freizeit, beim Sport und in den Medien Angebote der eigenen Gruppe bevorzugen“ lautete die Frage, und fast 70% sagten, dass dies für sie nicht zutrifft. Ein bemerkenswert hoher Anteil, wenn man bedenkt, wie dicht und gut ausgebaut die „türkische Infrastruktur“ Berlins inzwischen ist, wobei sie natürlich vor allem auch von der nichttürkischen Bevölkerung gern genutzt wird, wenn man an türkische Lebensmittelgeschäfte oder Gemüseläden denkt. Und wenn behauptet wird, schlechte Deutschkenntnisse wären auf den wachsenden Konsum türkischsprachiger Medien zurück zu führen, dann lässt sich diese These nicht aus der Umfrage ableiten.

Informationsverhalten, Mediennutzung
Ähnlich wie schon andere Befragungen zur Mediennutzung der türkischen Bevölkerung ergeben haben, zeigt auch die aktuelle Umfrage, dass die überwiegende Mehrheit der Befragten sich über das Fernsehen informiert, und zwar sowohl über das türkische als auch das deutsche. Danach folgen Zeitungen: Jeweils rund 60% nutzen deutsche Zeitungen und türkische Zeitungen. Türkisches Radio hören 44%, ebenso hoch der Anteil der Zuhörer deutscher Radioprogramme. Diese Zahlen sind bemerkenswert, weil die türkische Wohnbevölkerung als Zuschauer- oder Zuhörergruppe in den deutschsprachigen Medien nur eine sehr untergeordnete Rolle spielt. So findet sich im Fernsehprogramm zwar fast täglich eine Sendung mit volkstümlicher deutscher Musik, aber Sendungen, die beispielsweise die Musikszene der Migranten vorstellen, sucht man vergeblich. Dies bleibt eigenen Programmen vorbehalten, wie dem Radioprogramm von SFB 4 Radio Multikulti. Migranten sind zwar Gebührenzahler aber in den Medien als gleichberechtigte Konsumenten noch unterrepräsentiert, es sei denn es geht um Themen wie Rassismus, Fremdenfeindlichkeit oder Zuwanderer als Problemgruppe.
Deswegen verwundert es auch nicht, wenn in vielen Haushalten und Geschäften des türkischen Berlin das Radio auf die Frequenz von Metropol FM eingestellt ist: 67% der Befragten hören diesen Sender regelmäßig.
In diesem Zusammenhang wurde noch nach einer Entwicklung gefragt, die in den letzten Jahren an Bedeutung zugenommen hat. Kabarett und Comedy widmen sich verstärkt auch den Zuwanderern, man denke nur an die Beliebtheit von Comedy-Star Kaya Yanar. Wie empfinden türkische Berlinerinnen und Berliner dies? Ein Viertel hält es für diskriminierend, wenn Zuwanderer in Deutschland in der Öffentlichkeit, insbesondere in Presse und Fernsehen, zum Gegenstand von Witzen, Situations- und Sprachkomik gemacht werden, zum Teil von Künstlern und Komikern der eigenen Gruppe. 58% teilen diese Einschätzung nicht und sehen darin eher ein Zeichen gesellschaftlicher Normalität.

Religion
Ein wichtiger Teil der Fragen bezog sich auf das Thema Religion. Nicht zuletzt nach den Terroranschlägen in den USA vom 11. September 2001 wird das Thema Islam und Gewalt fundamentalistischer Islamisten in der Öffentlichkeit stärker diskutiert. Ein gutes Drittel der Befragten meint, dass die allgemeine Ablehnung von Muslimen und Misstrauen zunehmen. Allerdings sind 54% auch der Ansicht, dass sehr wohl unterschieden wird zwischen friedlichen Muslimen und Terroristen, die sich zu unrecht auf die Religion berufen. Um Misstrauen abzubauen, so meinen 77%, sollten Muslime und Nicht-Muslime mehr miteinander ins Gespräch kommen. Annähernd die Waage hält sich der Anteil derjenigen, die hier eher die Nicht-Muslime in die Pflicht nehmen und derjenigen, die meinen, dass die Berliner Muslime stärker in die Öffentlichkeit gehen sollten.
Die Mehrheit der türkischen Berlinerinnen und Berliner sind sicher nicht als sehr religiös einzustufen, wenn man dies am regelmäßigen Moscheebesuch ablesen kann. Die meisten Christen sind auch keine regelmäßigen Kirchgänger. Über 60% verneinen die Frage nach dem regelmäßigen Besuch einer Moschee. Allerdings hält sich der Anteil derer, die regelmäßig in die Moschee gehen, bei stabil einem Drittel der Befragten von 1993 bis 2001. Männer sind hier häufiger vertreten als Frauen, das Verhältnis beträgt 43% zu 27%.

Religionsunterricht
Nachdem die Islamische Föderation in Berlin das Recht erstritten hat, an Schulen islamischen Religionsunterricht zu erteilen, war es natürlich interessant zu erfahren, wie die türkischen Berlinerinnen und Berliner dies sehen.
Dass islamischer Religionsunterricht in deutscher Sprache an Berlins Schulen erteilt wird, befürwortet eine Mehrheit von 64%, ein Wert, der 1999 ähnlich hoch lag. 28% sind dagegen.
Und über die Hälfte der Befragten, nämlich 53%, würde seine Kinder auch in den Religionsunterricht unter Trägerschaft der Islamischen Föderation schicken. Der Wert bei Befragten mit schulpflichtigen Kindern liegt ähnlich hoch. Aber 38% wollen diesen Unterricht nicht für ihre Kinder.
Insgesamt bestätigt die Umfrage, dass die türkischen Berlinerinnen und Berliner keinen Gegensatz sehen zwischen religiösen Bindungen und einer modernen demokratischen Gesellschaft. Sie legen Wert darauf, dass solche Bindungen auch als selbstverständlich respektiert werden. So halten es 70% für unproblematisch, wenn muslimische Frauen in der Öffentlichkeit ein Kopftuch tragen. Daraus spricht sicher ein stabiles Selbstbewusstsein zu eigenen religiösen Traditionen.
Aber knapp ein Viertel der Befragten hält dies in einem nicht-islamischen Land für unangemessen.

Fazit
Die Umfrage bestätigt deutlich, dass Integration ein lange währender Prozess ist. Er verläuft in kleinen aber messbaren Schritten und deutlich in eine Richtung: weg von der Randständigkeit, mitten hinein in die Gesellschaft. Arbeitslosigkeit, mangelnde Deutschkenntnisse, eine schlechte Qualifizierung sind hartnäckige Hindernisse auf diesem Weg. Hier muss die Politik verstärkt Lösungen anbieten, denn Integrationsprobleme sind keine „Ausländerprobleme“, sie gehen die gesamte Gesellschaft an. 40 Jahre nach Beginn der modernen Zuwanderung ist das türkische Berlin ein selbstverständlicher und anerkannter Teil der Gesellschaft. Und so sehen es auch die türkischen Berlinerinnen und Berliner selbst.

Die detaillierten Ergebnisse der Umfrage können Sie kostenlos bestellen bei der
Ausländerbeauftragten des Senats
- Öffentlichkeitsarbeit –
Potsdamer Straße 65
10785 Berlin
Tel.: 9017-2381, 9017-2302, 9017-2357
Fax: 262 54 07
E-Mail: Auslaenderbeauftragte@auslb.verwalt-berlin.de

Außerdem sind sie auf der Website der Ausländerbeauftragten des Senats zu lesen unter:
www.berlin.de/auslaenderbeauftragte/Umfrage2001

Rückfragen:
John Röhe
Telefon: 9017-2357
E-Mail: John.Roehe@auslb.verwalt-berlin.de