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BERLINER GESUNDHEITSSENATORIN AUF DEM KREBSKONGRESS: KAPAZITÄTEN UND KOMPETENZEN BÜNDELN!

Pressemitteilung vom 11.03.2002

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz teilt mit:

Am Sonntag wurde der 25. „Deutsche Krebskongress“ in Berlin eröffnet. Der Kongress, der alle zwei Jahre stattfindet, wird erstmals gemeinsam von der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Krebshilfe veranstaltet. Auf der Eröffnungsveranstaltung hat die Senatorin für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz, Dr. Heidi Knake-Werner, an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kongresses ein Grußwort gerichtet. Sie betonte, dass der Kongress gegenüber der Öffentlichkeit auch deutlich mache, welche bedeutende Rolle die Deutsche Krebshilfe sowohl bei der Finanzierung medizinischer Forschung als auch bei der Versorgung Krebskranker spiele.

„Ich bin der Auffassung“, so die Senatorin, „dass die aktuellen Daten über Krebserkrankungen Anlass genug sind, die gemeinsamen Anstrengungen zur Krebsbekämpfung weiter zu verstärken. Wenn wir die Prävention ernst nehmen, müssen wir alle Möglichkeiten ausschöpfen, Risiken zu verringern bzw. zu vermeiden.

Die stationäre medizinische Versorgung der Berliner Bevölkerung auf dem Gebiet der Onkologie wird durch das Netz der regionalen Tumorzentren abgesichert, die sich zum Dachverband Tumorzentren e. V. zusammengeschlossen haben. Das Gründungsziel des Berliner Tumorzentrums war die Idee der Bündelung von Kapazitäten und Kompetenzen bei gleichzeitiger Durchsetzung standardisierter Behandlungsmethoden in der Onkologie. Diese Bündelung gilt es weiterzuentwickeln.

Da das Geld überall knapp ist, muss sich die Politik darauf konzentrieren, die Vernetzung bereits vorhandener Strukturen voranzutreiben und zu koordinieren. Die Rahmenbedingungen bei der Einbeziehung der Patientinnen und Patienten können noch weiter verbessert werden. Präventivmaßnahmen, ambulante Vorsorge und Diagnostik, stationäre Behandlungsangebote, Nachsorge und Rehabilitation, Palliativ-, Schmerz- und Psychotherapie sind gleichberechtigte Teile einer Palette, aus der individuell für jede Patientin und jeden Patienten der beste Behandlungspfad gefunden werden muss. Das setzt ein koordiniertes, interdisziplinäres und ressortübergreifendes Handeln aller an der Therapie Beteiligten zum Wohle der Patientinnen und Patienten voraus“, hob Senatorin Knake-Werner hervor.

Der Krebskongress findet vom 10. – 14. März im ICC Berlin statt.

Rückfragen:
Roswitha Steinbrenner
Telefon: 9028-2743
E-Mail: Roswitha.Steinbrenner@sengsv.verwalt-berlin.de