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Neuer Senat im Amt

Meldung vom 30.11.2011

1. Dezember 2011/PIA

Senat 2011
Bild: dpa

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, ernannte am 30. November 2011 gemäß Verfassung von Berlin die neuen Senatorinnen und Senatoren. Die Ernennung der Regierungsmitglieder erfolgte im Wappensaal der Roten Rathauses. Ihre Vereidigung fand am 1. Dezember 2011 im Abgeordnetenhaus statt.

Der neuen Landesregierung gehören an:

Regierender Bürgermeister: Klaus Wowereit

Bürgermeister und Senator für Inneres und Sport: Frank Henkel

Bürgermeister und Senator für Stadtentwicklung und Umwelt: Michael Müller

Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen: Dilek Kolat

Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft: Sandra Scheeres

Senator für Finanzen: Dr. Ulrich Nußbaum

Senator für Gesundheit und Soziales: Mario Czaja

Senator für Justiz und Verbraucherschutz:Michael Braun

Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung: Sybille von Obernitz

Senat von Berlin

Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit

Klaus Wowereit
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Klaus Wowereit; Jurist; geboren am 1. Oktober 1953 in Berlin; ledig. 1973 Abitur an der Ulrich-von-Hutten-Oberschule in Berlin. 1973 bis 1979 Studium der Rechtswissenschaft an der FU Berlin. 1979 1. Juristische Staatsprüfung. 1979 bis 1984 Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) von Berlin-Tempelhof. 1981 2. Juristische Staatsprüfung. 1981 bis 1984 Regierungsrat zur Anstellung beim Senator für Inneres von Berlin, Fraktionsvorsitzender der SPD der BVV in Berlin-Tempelhof. 1984 bis 1995 Bezirksstadtrat für Volksbildung und Kultur in Berlin-Tempelhof. Seit 1995 Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin. 1995 bis 1999 Stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin. 1999 bis 2001 Vorsitzender der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin. 2007 – 2010 Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die deutsch-französische Zusammenarbeit. Seit 16. Juni 2001 Regierender Bürgermeister von Berlin.

Mitgliedschaften: Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD); Arbeiterwohlfahrt (AWO); Europäische Akademie Berlin e.V. (Mitglied des Trägervereins); Förderverein Bruno-H.-Bürgel-Schule e.V.; Förderverein Ulrich-von-Hutten-Oberschule e.V.; Haus-, Wohnungs- und Grundstückseigentümerverein Berlin-Lichtenrade e.V.; Bernhard-Heiliger-Stiftung (Mitglied des Beirats); Tempelhofer Kunst- und Kulturverein e.V. (TKK); Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di).

Bürgermeister und Senator für Inneres und Sport, Frank Henkel (CDU)

Frank Henkel © dpa
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Frank Henkel; geboren am 16. November 1963 in Berlin; katholisch; ledig.
Beruflicher Werdegang: 1970 bis 1980 Polytechnische Oberschule. 1981 bis 1984 Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann. 1984 bis 1986 kaufmännische Tätigkeiten im Krupp Konzern, NL Berlin. 1987 Fachhochschulreife. Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Fachhochschule für Wirtschaft Berlin: Dipl.-Kaufmann (1994). 1989 bis 1996 verschiedene Tätigkeiten im Bereich der Hundert,6 Medien GmbH. 1999 Studium bei der Deutschen Akademie für Public Relations: gepr. PR-Berater. 1996 bis 2001 Referent im Leitungsstab der Bezirksbürgermeisterin von Reinickendorf. Journalistenstudium an der FU Berlin: Abschluss als Lic. rer. publ. Januar bis Juni 2001 Leiter des Persönlichen Büros des Regierenden Bürgermeisters in der Senatskanzlei von Berlin. Juni bis Oktober 2001 Leiter des Büros des CDU-Fraktionsvorsitzenden im Berliner Abgeordnetenhaus.

Politische Stationen: Seit 1986 Mitglied der CDU. 1991 bis 2009 Vorsitzender des Ortsverbandes Dorotheenstadt. 1992 bis 2000 Fraktionsvorsitzender in der Bezirksverordnetenversammlung Mitte. 2000 bis 2001 Bezirksverordnetenvorsteher. Seit November 2001 Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin. November 2001 bis September 2006 Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Fraktion. Mai 2005 bis November 2008 Generalsekretär der CDU Berlin. September 2006 bis September 2008 Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Fraktion. Seit Ende März 2007 Kreisvorsitzender der CDU Mitte. 2008 bis 2011 Vorsitzender der CDU-Fraktion des Abgeordnetenhauses von Berlin. Seit November 2008 Vorsitzender des CDU-Landesverbandes Berlin. Seit November 2008 Mitglied des Bundesvorstandes der CDU Deutschland.

Bürgermeister und Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller (SPD)

Michael Müller
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Michael Müller; selbstständiger Drucker; geboren am 9. Dezember 1964 in Berlin;
verheiratet; zwei Kinder.
Beruflicher Werdegang und Gremienarbeit: 1982 Mittlere Reife. 1983 Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung. Bis 1986 kaufmännische Lehre. Seit 1986 selbstständiger Drucker.
Seit 1981 Mitglied der SPD. 1991 – 2000 Abteilungsvorsitzender. 1989 – 1996 Mitglied der BVV Tempelhof, zuletzt Fraktionsvorsitzender. Landesparteitags- und Kreisdelegierter. Seit 1996 Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin. 2000 – Mai 2004 Vorsitzender der SPD Tempelhof-Schöneberg. 2001 – 2011 Vorsitzender der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin. Seit Juni 2004 Landesvorsitzender der SPD Berlin. 2011 erneuter Gewinn des Direktmandats (Wahlbezirk Tempelhof-Schöneberg, Wahlkreis 4).
Mitgliedschaften: Lottobeirat. Rundfunkrat RBB. AWO. Berliner Wirtschaftsgespräche. SGK .

Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek Kolat (SPD)

Dilek Kolat
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Dilek Kolat; Diplom-Wirtschaftsmathematikerin; geboren am 7. Februar 1967 in Kelkit (Türkei); verheiratet.
Beruflicher Werdegang und Gremienarbeit: 1986 Abitur in Neukölln. Studium an der TU Berlin, Dipl.-Wirtschaftsmathematikerin. Depot-A-Managerin, Tätigkeit bei der Deutschen Kreditbank AG.
Seit 1995 Mitglied der SPD. 1995-99 Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung Schöneberg. Seit 2001 Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin (Wahlbezirk: Tempelhof-Schöneberg,Wahlkreis 3 Friedenau/Lindenhof). Seit 2004 Kreisvorsitzende SPD Tempelhof-Schöneberg, außerdem stellvertretende Sprecherin des Fachausschusses für Wirtschaft, Arbeit, Technologie und Berufliche Bildung. 2011 erneuter Gewinn des Direktmandats. Bis 2011 Stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Sprecherin für Haushalt und Finanzen. Mitglied im Hauptausschuss und Vorsitzende des Unterausschusses Vermögensverwaltung.

Mitgliedschaften: Mitglied des Beirates der Berliner Sparkassen. Aufsichtsratsmitglied Liegenschaftsfonds Berlin. Vorstandsmitglied Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. Türkischer Elternverein e.V. Mitglied AWO Tempelhof-Schöneberg.

Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Sandra Scheeres (SPD)

Sandra Scheeres; Diplom-Pädagogin; geboren am 15. Februar 1970 in Düsseldorf;
verheiratet , zwei Kinder.
Beruflicher Werdegang und Gremienarbeit: 1991 Anerkennungsjahr als Erzieherin im “Kinderspielhaus”, offene Freizeiteinrichtung des Jugendamtes Düsseldorf als Abschluss der Kollegschule mit Abitur und Ausbildung als Staatlich anerkannter Erzieherin. 1999 Abschluss als Diplom- Pädagogin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. 1994 -1995 Wahlkreismitarbeiterin des Landtagsabgeordneten und Innenministers des Landes Nordrhein–Westfalen Dr. Herbert Schnoor. 1995 – 2000 Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Büroleiterin des Bundestagsabgeordneten und stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, Michael Müller, im Wahlkreis. 2000 – 2003 Projektmanagerin in der Regiestelle des Bundesmodellprogramms: “Entwicklung und Chancen junger Menschen in sozialen Brennpunkten” bei der Stiftung SPI. Seit 2003 Wissenschaftliche Referentin bei der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ).

Politische Tätigkeit: Seit 1993 Mitglied der SPD. 1999 – 2000 Mitglied des Rates der Stadt Düsseldorf für die SPD. 2001 – 006 Stellvertretende Abteilungsvorsitzende im SPD Kreis Nordost Abteilung Pankow Süd Nordost. 2004 – 2006 Beisitzerin im SPD Kreis Nordost Pankow. Seit 2005 Stellvertretende Bürgerdeputierte im JobCenter Ausschuss Bezirk Pankow. Seit 2006 Stellvertretende Kreisvorsitzende Nordost. Seit 2006 Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin. 2011 erneuter Gewinn des Direktmandats (Wahlkreis Pankow, Wahlbezirk 5). Bis 2011: Mitglied im Fraktionsvorstand. Sprecherin für Jugend und Familie. Vorsitzende des Arbeitskreises Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz. Mitglied im Arbeitskreis Bildung, Jugend, Familie, Wissenschaft und Forschung.

Ehrenamtliche Tätigkeiten: 1993 – 1999 Vorsitzende der SJD – Die Falken des Kreisverbandes Düsseldorf und des Vereins Falkenheime Düsseldorf e.V. 1994 – 1999 Mitglied im Jugendhilfeausschuss der Stadt Düsseldorf für die SJD – Die Falken. 1997 -1999 Vorsitzende des Düsseldorfer Jugendrings und des Trägervereins Jugendring. 2000 Mitglied in der politischen Lenkungsgruppe im Agenda Prozess der Stadt Düsseldorf

Mitgliedschaften: SJD – Die Falken. Verdi. Förderverein “Gemeinsam leben” der Kita Schneckenhaus in Pankow. Verein für Pankow.

Senator für Finanzen, Dr. Ulrich Nußbaum

Dr. Ulrich Nußbaum; geboren am 10. April 1957 in Trassem; verheiratet, zwei Kinder.
Beruflicher Werdegang: 1976 Abitur an der Internatsschule St. Bernhard in Willich. 1976 – 1982 Studium der Rechts- und Politikwissenschaften an den Universitäten Saarbrücken, Genf, Straßburg und London. 1984 Promotion zum Dr. jur. über Rohstoffgewinnung in der Antarktis mit dem Abschluss “summa cum laude”. 1985 Zweites juristisches Staatsexamen in Saarbrücken. 1985 Persönlicher Referent des Geschäftsführers der Firma Flamingo-Fisch GmbH & Co. KG in Bremerhaven. Im Anschluss Übernahme diverser Führungspositionen in den Bereichen Verwaltung, Finanzen und Handel. Seit 1998 Gesellschafter der SLH Sea Life Harvesting Gruppe. 1996 – 2003 Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer, Bremerhaven. 2003 – 2007 Senator für Finanzen der Freien Hansestadt Bremen. Seit 1. Mai 2009 Senator für Finanzen in Berlin.

Gremienarbeit des Finanzsenators seit 05/2009: Aufsichtsratsvorsitzender der Berliner Immobilien Holding GmbH (BIH). Aufsichtsratsvorsitzender der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Mitglied des Aufsichtsrates der Berlinwasser Holding AG. Mitglied des Verwaltungsrates der Investitionsbank Berlin. Mitglied des Aufsichtsrates der Charité. Vorsitzender des Finanzausschusses der Charité. Mitglied des Aufsichtsrates der Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH.

Senator für Gesundheit und Soziales, Mario Czaja (CDU)

Mario Czaja © dpa
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Mario Czaja; geboren am 21. September 1975 in Berlin; katholisch; ledig.
Beruflicher Werdegang: 1995 Mittlere Reife am Gerhart-Hauptmann-Gymnasium. 1997 – 2000 Ausbildung zum Versicherungskaufmann bei der Nürnberger Versicherungs AG. 2000 – 2002 Leiter des Bereichs Marketing und Vertrieb der Krone management & technologie GmbH & Co KG. Seit 2002 beschäftigt bei der Unternehmensgruppe Gegenbauer. 2006 – 2010 Fernstudium der Betriebswirtschaftslehre an der Technischen Hochschule Wildau (FH), Abschluss als Diplom-Betriebswirt (FH) mit dem Prädikat „Mit Auszeichnung“.

Politische Stationen: Seit 1993 Mitglied der CDU. 1994 – 1995 stellvertretender Landesvorsitzender der Berliner Schüler Union. 1993 – 1997 Kreisvorsitzender der Jungen Union Hellersdorf. 1997 – 2000 Vorstandsmitglied der CDU Hellersdorf. Seit 2003 Kreisvorsitzender der CDU Wuhletal (Marzahn-Hellersdorf). 1995 – 1999 Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung Hellersdorf. Seit 1999 Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses. 2006 – 2008 Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Fraktion. 2009 bis 2011 stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion.

Senator für Justiz und Verbraucherschutz, Michael Braun (CDU)

Michael Braun © dpa
Bild: dpa

Michael Braun; geboren am 21. Januar 1956 in Berlin; evangelisch; verheiratet; zwei Kinder.
Beruflicher Werdegang: 1974 Abitur am Arndt-Gymnasium Dahlem, Studium der Rechtswissenschaften an der FU Berlin. 1983 Zweite juristische Staatsprüfung. Seit 1984 als Rechtsanwalt tätig. 1996 Bestellung zum Notar.

Politische Stationen: Seit 1976 Mitglied der CDU. 1979 – 1987 Kreisvorsitzender der Jungen Union Zehlendorf. 1989 – 1991 Landesvorsitzender der Jungen Union Berlin. 1991 – 2001 Ortsvorsitzender der CDU Zehlendorf-Süd. Seit 1995 Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses. 1999 – 2006 rechtspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. Seit 2005 Kreisvorsitzender der CDU Steglitz-Zehlendorf. Seit 2006 kulturpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. Seit 2009 stellvertretender Landesvorsitzender der CDU Berlin. 2009 bis 2011 stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion.

Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, Sybille von Obernitz

Sybille von Obernitz © dpa
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Sybille von Obernitz; Diplom-Volkswirtin; geboren am 11. März 1962; verheiratet; drei Kinder
Ausbildung: 1981 Abitur in Augsburg. 1981 – 1982 Studium der Politischen Wissenschaften und Geschichte in Freiburg. 1982 – 1987 Studium der Volkswirtschaftslehre in Freiburg und München. Herbst 1987 Diplom-Volkswirtin, Universität Freiburg

Beruflicher Werdegang: 1. Juni 1993 – 31. Dezember 1996 IHK Augsburg, Referentin: Bereiche Volkswirtschaft und Hauptgeschäftsführung. 1. Januar 1997 – 15. Dezember 1997 Geschäftsführerin der Wirtschaftsjunioren Berlin/Brandenburg. 15. Dezember 1997 – 31. Dezember 2000 Stabsstelle/Persönliche Referentin von IHK-Präsident und IHK-Hauptgeschäftsführer. 1. Januar 2001 – 31. Dezember 2003 Leiterin des Bereichs Bildungs- und Wissenschaftspolitik. 1. Dezember 1996 – 31. Dezember 2003 Industrie- und Handelskammer Berlin. 1. Januar 2004 – 30. Juni 2005 Stellvertretende Bereichsleiterin Berufliche Bildung. Seit 2004 Deutscher Industrie- und Handelskammertag. 1. Juli 2005 – 30. November 2011 Bereichsleiterin Berufliche Bildung, Bildungspolitik.