Wowereit bei Eröffnung des neuen Sitzes des Deutschen Städtetages

Meldung vom 26.10.2011

26. Otkober 2011/PIA, DST

Haus Vogteiplatz
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Der Deutsche Städtetag, die Spitzenorganisation und Stimme der Städte in der Bundesrepublik Deutschland, hat mit seiner Hauptgeschäftstelle in Berlin neue Räume am Hausvogteiplatz in Berlin-Mitte bezogen. Nach der Veräußerung des Ernst-Reuter-Hauses an der Straße des 17. Juni in Tiergarten und dem Erwerb der Immobilie am Hausvogteiplatz befindet sich die Hauptgeschäftsstelle des kommunalen Spitzenverbandes nun an einem Standort unmittelbar im Zentrum der Bundeshauptstadt und ist damit räumlich noch näher an seine Ansprechpartner in Bundestag, Bundesregierung und Bundesrat herangerückt.

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit sagte bei der Eröffnungsveranstaltung: „Der Umzug ist ein Gewinn für viele. Der Städtetag profitiert von den modernen Räumlichkeiten. Dieses lebendige Innenstadtquartier rund um den Gendarmenmarkt erhält einen neuen, bedeutenden Anrainer. Und auch der bisherige, langjährige Standort – das Ernst-Reuter-Haus – gewinnt. Denn mit dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung erhält es einen neuen, großen Nutzer mit einigen hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“

Der neue Sitz des Deutschen Städtetages gehört zum denkmalgeschützten Ensemble rund um den Hausvogteiplatz, der seinen Namen dem königlichen Hofgericht verdankt, das 1750 an dem damals auf dem Grundriss der alten Festungsanlage entstandenen Platz erbaut worden ist. Historisch bedeutsam ist der Platz insbesondere als Geburtsstätte und Zentrum der modernen Textilkonfektion in der zweiten Hälfte des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Heute erinnern Denkzeichen an das Schicksal der jüdischen Fabrikanten, die in der NS-Zeit verfolgt und Opfer des Holocaust wurden.