Wowereit überreicht Berliner Tulpe für deutsch-türkischen Gemeinsinn

Meldung vom 15.03.2010

15. März 2010/PIA

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Die Aziz-Nesin-Grundschule (Europaschule) sowie deren Elternverein Nasreddin Hoca, Freunde der Deutsch-Türkischen Europaschule e.V., und der Verein Türkiyemspor Berlin 1978 e.V. erhalten in diesem Jahr die „Berliner Tulpe für deutsch-türkischen Gemeinsinn“. Die Auszeichnung für die Förderung des Deutsch-türkischen Gemeinsinns wird traditionell vom Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit im Berliner Rathaus überreicht. Er ist von der Körber-Stiftung mit 10.000 Euro dotiert.

Klaus Wowereit erklärte vorab: „Die Preisträger sind Beispiele für ein gelungenes Zusammenleben in der Einwanderungsstadt. Sie fördern das deutsch-türkische Miteinander in Berlin.“

Schon zum vierten Mal schrieben Radyo Metropol FM, das Bildungswerk Kreuzberg, die Senatskanzlei Berlin, der Beauftragte für Integration und Migration des Senats von Berlin und die Werkstatt der Kulturen die “Berliner Tulpe” – unter dem bewährten Motto: »Deutsch-türkischen Gemeinsinn in Berlin stärken« . Der Aufruf erging auch in diesem Jahr an alle deutschen und türkischstämmigen Berliner, die ein Projekt mit einander und für einander zum besseren Zusammenleben, zur Verbesserung des deutsch-türkischen Miteinanders betreiben.

Bis zum 13. November 2009 konnten sich Berliner Vereine bewerben. Voraussetzung war, dass ihre ehrenamtliche Arbeit am deutsch-türkischen Gemeinsinn ansetzt und zu einem besseren Zusammenleben in der Hauptstadt beiträgt. In diesem Jahr haben sich 28 Vereine beworben oder wurden vorgeschlagen. Das Spektrum des Berliner Engagements reichte vom Sport über Theater und Tanz bis hin zu Bildung, Begegnung im Stadtteil und interreligiösem Dialog.

Ausgewählt wurden die Preisträger von einer Jury, in der unter Vorsitz Günter Piening, Integrationsbeauftragter des Senats, unter anderem Rita Süssmuth, Edzard Reuter, der Comedian Murat Topal und Nihat Sorgec vom Bildungswerk in Kreuzberg sitzen. Die “Berliner Tulpe” als Namen der Auszeichnung ist ein schönes Sinnbild – ist die Tulpe doch selbst dem Ursprung nach Migrantin, die vor rund 450 Jahren im Gepäck eines europäischen Gesandten ihren Weg aus dem Osmanischen Reich zunächst nach Wien und dann in die Niederlande fand. Heute ist sie in unseren Gärten heimisch und die Geschichte ihrer Herkunft mag erstaunen, so sehr ist sie selbstverständlicher Teil unseres Lebens.