Berlin gründet Einstein-Stiftung

Meldung vom 16.12.2008

16. Dezember 2008/PIA

Senator Zöllner
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Heute hat der Senat die Gründung der Einstein-Stiftung beschlossen. Berlins Wissenschaftssenator E. Jürgen Zöllner: „Jetzt werden wir mit der Förderung der wissenschaftlichen Exzellenz zielstrebig beginnen und die Einstein-Stiftung-Berlin zu einem international anerkannten Label machen.“

Die Stiftung ist ein weiterer Baustein, der Berlin zu einer internationalen Wissensmetropole entwickelt. Der Senator: „Auf der Grundlage einer besseren Wettbewerbsfähigkeit und internationalen Sichtbarkeit soll sich Berlin weiter zu einem der attraktivsten Wis­sen­schafts- und Forschungsstandorte weltweit entwickeln.“

Aufgaben der Stiftung in Stichworten:

  • Förderung von zukunftsträchtigen Forschungsschwerpunkten über die einzelnen bereits vorhandenen Institutionen hinweg.
  • Förderung von Graduierten-Programmen und Master-Studiengängen an neuen Forschungs­schwerpunkten (Graduierungs- und Promotionsrecht bleiben aber bei den Universitäten).
  • Förderung von Maßnahmen zur Verbreitung von Wissen.
  • Förderung von exzellenten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern .
  • Förderung von Stiftungsprofessuren.
  • Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.
  • Förderung der internationalen Zusammenarbeit u.a. durch Stipendien in einem Internationalen Berlin Fellowship-Programm.

Die Einstein-Stiftung ist juristisch eine Stiftung bürgerlichen Rechts. Sie soll zusammen wirken mit einer Einstein-Stiftung-Berlin gGmbH, die noch gegründet werden wird. Darin sind vertreten: Die Präsidenten der Berliner Universitäten und die vier großen deutschen Forschungseinrichtungen.

Aus dem Berliner Masterplan „Wissen schafft Berlins Zukunft“ stehen 2008 und 2009 jeweils 35 Mio. ¤ und 2010 und 2011 jeweils 40 Mio. ¤ zur Verfügung. Möglich sind darüber hinaus sogenannte Zustiftungen. Außerdem werden gemeinsame Projekte und Initiativen mit Unternehmen unterstützt.