Kiezkasse

ZusammenKüche 3
Bild: ZusammenStelle

Knete für den Kiez 2.0

Als Ergänzung zum Kiezfonds gibt es seit August 2020 eine Kiezkasse, um Projekte oder Aufwendungen von aktiven zivilgesellschaftlichen Akteur*innen fördern zu können.

Mit einer einer Summe von jährlich 10.000 €, die der Bezirk aus Städtebaufördermitteln zur Verfügung stellt, können Projekte bis zu einer Summe von 2.000 € finanziert werden. Das besondere an der Kiezkasse ist, dass hier kein Eigenanteil der Antragstellenden nachzuweisen ist. Hauptziel der Kiezkasse ist die Förderung des ehrenamtlichen Engagements und damit die Wertschätzung von Gemeinwesenarbeit – denn von Gemeinwesenarbeit lebt das Modellprojekt Rathausblock. Als sinnvolle Ergänzung zum Kiezfonds soll die Kiezkasse auch kleinteilige Projekte unterstützten, die einen positiven Beitrag auf das Gemeinwesen leisten.

Das Antragsformular steht im Downloadbereich zur Verfügung.

Die Kiezkasse ist ein Förderinstrument, das kleinteilige Projekte oder Aufwendungen von aktiven zivilgesellschaftlichen Akteur*innen im Modellprojekt Rathausblock finanziell über die Städtebauförderung unterstützt. Hauptziel der Kiezkasse ist, ehrenamtliches Engagement zur fördern und die Gemeinwesenarbeit zu unterstützen.

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Anders als bei dem Kiezfonds sind keine Eigenmittel des Antragstellenden nachzuweisen. Durch den Kiezfonds werden Projekte mit bis zu 50 % der Gesamtkosten bezuschusst – mindestens die Hälfte muss also von den Antragsteller*innen aus eigenen Mitteln getragen werden. An dieser Stelle setzt die Kiezkasse an: Antragstellende müssen bei Anträgen an die Kiezkasse keine Eigenmittel nachweisen, jedoch eine öffentliche Zugänglichkeit gewährleisten.

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Es können kleinteilige Projekte oder aktive zivilgesellschaftliche Akteur*innen (z.B. einzelne Akteur*innen, Initiativen, öffentlich geförderte Institutionen) gefördert werden, die einen positiven Beitrag auf das Modellprojekt Rathausblock leisten. Dabei geht es um Sachkosten und Honorare zur Durchführung. Zu fördernde Projekte müssen der Öffentlichkeit zugänglich sein und/oder einen inhaltlichen Bezug zu den Zielen des Rathausblocks haben.

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Die Kiezkasse und dessen Förderkriterien richten sich nach dem Programmleitfaden Städtebaulicher Denkmalschutz. Beispiele für förderfähige Maßnahmen sind: Maßnahmen zur Gestaltung des öffentlichen Raums (z.B. Pflanzaktionen, Kunstobjekte, Stadtmobiliar), Aktionen (z.B. Straßenfeste, Beteiligungsverfahren) oder kulturelle Bildungsarbeit.

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Die Anträge sind beim Fachbereich Stadtplanung, Gruppe Infrastruktur und Städtebauförderung, sanierung-rathausblock@ba-fk.berlin.de oder postalisch bei

Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
Fachbereich Stadtplanung
Gruppe Infrastruktur und Sanierung
Alexander Matthes oder Rebecca Solfrian
Yorckstraße 4-11
10965 Berlin

zu stellen.

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Die eingereichten Anträge werden in der Vorbereitungsgruppe des Zukunftsrats erörtert. Bei einem positiven Ergebnis wird durch die Vorbereitungsgruppe eine Empfehlung zur Förderung abgegeben. Die finale Entscheidung trifft das Bezirksamt, Fachbereich Stadtplanung.

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Die Antragsformulare sowie weiterführende Informationen sind auf der Internetplattform zum Download abrufbar. Falls Unterstützungsbedarf bei der Antragstellung besteht, kann die S.T.E.R.N. GmbH als Sanierungsbeauftragte des Gebiets, kontaktiert werden. Zusätzlich gibt es Informationen vor Ort durch die ZusammenStelle und das Büro für Öffentlichkeitsarbeit.

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Die Abrechnung erfolgt nach dem Erstattungsprinzip. Dafür sind Preisvergleiche vorzulegen.

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Infoblatt Kiezkasse

Eingeschränkt barrierefrei

PDF-Dokument (370.2 kB)

Antragsformular Kiezkasse

Eingeschränkt barrierefrei

PDF-Dokument (318.8 kB)