Das neue Arbeitsjahr

Januar/Februar 2018

Ein Ortsschild mit der Aufschrift Politik und Volk
Bild: Stephan Bratek/geralt/pixelio.de

von Brigitte Foerster

Das alte Jahr ist nun vergangen,
das neue Jahr hat angefangen.
Freude, Hoffnung und Trauer hat es gegeben,
doch, was werden wir in diesem Jahr erleben?

Die Einheit Deutschlands hat es vor 29 Jahren gegeben,
wann aber wird es Ost-West-Gleichheit geben?
Die Ost-Renten werden bis 2025 angeglichen,
dann sind bereits viele der Empfänger verblichen.

Die Profite steigen, die Armut nimmt zu,
die Regierung aber läßt es völlig in Ruh´!
Produktion der Konzerne wird ins Ausland verlagert,
sind denn die Profite schon so abgemagert?

Die Umweltverschmutzung nimmt weiter zu,
die Politik aber läßt es völlig in Ruh´!
Deutschland gemessen am Klimagipfel
realisiert in diesem Jahr den kleinsten Zipfel!

Im Gesundheitswesen liegt vieles im Argen,
die Arbeitskräfte fehlen, bitte nicht verzagen.
Wer hat den Mut gegen Korruption zu kämpfen,
um die Profitgier der Konzerne wirklich zu dämpfen?

Waffenproduktion weltweit verbieten wäre das größte Ziel,
nur das sichert den Frieden und kostet nicht viel!
Jede Bombenentschärfung müßte doch eine Warnung sein!
Waffenproduktion = Flüchtlinge, Hunger, Not und Elend, laßt es sein!

Es gibt viele Obdachlose, die auf der Straße leben.
So etwas hat es in der DDR nicht gegeben.
Liegt es am System, wo sind die Ursachen?
Wann beginnt man, sich darüber Gedanken zu machen.

Von Parteigenossen hört man die Forderung: „Mehr Demokratie!“
Doch Demokratie gab es nach der Wiedervereinigung noch nie!
In einer Demokratie geht alles vom Volke aus:
-alles für, mit und durch das Volk-
denn wir sind noch nicht aus dem Kapitalismus raus.

Es gibt viel zu tun, weit und breit,
wie am besten die Forderungen realisieren? Es kostet Zeit!
Nicht jammern, nicht zögern, sondern arbeiten daran!
Denn es gibt keinen anderen, der es für uns realisieren kann!