Auslandseinsätze der Polizei Berlin

Polizeibeamter mit Kindern in einem Lager in Afrika
Bild: Polizei Berlin

Die Hauptaufgabe der Polizei besteht darin, die innere Sicherheit und Ordnung im eigenen Land zu wahren. Bereits seit 1989 beteiligt sich Deutschland jedoch auch mit der Entsendung von Polizeibeamtinnen und beamten an den verschiedenen Auslandseinsätzen der Vereinten Nationen (VN), der Europäischen Union (EU) und der Organisation für die Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).

Das Land Berlin entsendet seit über 20 Jahren regelmäßig Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte in Auslandsmissionen. In dieser Zeit konnten Berliner Polizistinnen und Polizisten bei Einsätzen in den nachfolgenden Ländern umfangreiche Erfahrungen sammeln.

Länder

  • Albanien („WEU MAPE“, Mai 1998 bis Juni 2001)
  • Bosnien-Herzegowina („UNMIBH“, Mai 1995 bis Dezember 2002)
  • Mazedonien („EU PROXIMA“, Dezember 2003 bis Ende 2005)
  • Südsudan („UNMISS“, August 2006 bis August 2016)
  • Kosovo („EULEX“, seit September 1999)
  • Afghanistan („GPPT Afghanistan“, seit März 2002)
  • Georgien („EUMM“, seit März 2017)
  • Ukraine („EUAM“, seit Mai 2017)
  • Italien, Griechenland und Bulgarien (FRONTEX-„Joint Operations“, seit Januar 2016)

Jeder Auslandseinsatz beinhaltet

  • vorgeschaltet ein intensives Auswahlverfahren (z.B. ärztliche Untersuchung, Sporttest, Englischtest und Auswahlgespräch),
  • Vorbereitungskurse (z.B. Sprachqualifikation, Basisvorbereitung, missionsspezifisches Vorbereitungsseminar) und
  • eine gesicherte Betreuung sowie Nachbereitung.

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