E-Mails mit schadhaften Inhalt

Polizeimeldung vom 04.12.2018
berlinweit

Nr. 2542
In der Vergangenheit wurden per E-Mail wiederholt Nachrichten mit betrügerischem oder sonst schadhaftem Inhalt versendet, die vorgaben, von unterschiedlichen Behörden beziehungsweise öffentlichen Stellen zu stammen.

Zurzeit befinden sich E-Mails im Umlauf, die vortäuschen von der Pressestelle der Polizei Berlin versendet worden zu sein. Im Anhang der Nachrichten befinden sich Dateien, mit denen nach aktuellen Erkenntnissen Schadsoftware in Form einer Zahlungsaufforderung verbreitet wird.

Diese E-Mails stammen nicht von der Polizei Berlin!

Das Landeskriminalamt Berlin rät dringend, den Anhang keinesfalls zu öffnen und die E-Mails sofort zu löschen!

Sofern bereits angehängte Dateien geöffnet wurden, wird eine vollständige Untersuchung des betroffenen IT-Systems mit einem Programm zur Schadsoftware-Erkennung empfohlen. Zudem sollten vorsorglich Zugangsdaten, zum Beispiel Passwörter zu Internetdiensten von einem nicht infizierten Gerät aus geändert werden.

Um die Gefahr einer möglichen Infektion Ihres Computers zu minimieren wird grundsätzlich empfohlen, den Schutz Ihres Computers vor Schadsoftware stets auf aktuellem Stand zu halten und insbesondere bei E-Mails mit nicht plausiblen Inhalt oder von unerwarteten Absendern besondere Vorsicht walten zu lassen.

Weitere Informationen und Hinweise zum Umgang mit infizierten Computern erhalten Sie beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik oder bei der Initiative „Botfrei“.