Weitere Durchsuchungen nach Überfall auf Geldtransporter in Mitte

Polizeimeldung vom 07.03.2019
bezirksübergreifend
Neukölln/Treptow-Köpenick/Friedrichshain-Kreuzberg/Tempelhof-Schöneberg/Mitte

Gemeinsame Meldung Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin
Nr. 0557
Heute früh wurden in Zusammenhang mit dem Überfall auf den Geldtransporter und den Schüssen auf einen Funkstreifenwagen ab 6 Uhr die Wohnungen und Meldeanschriften von zwei weiteren Tatverdächtigen durchsucht. Die Durchsuchungen dienen auch hier dem Auffinden von Beweismitteln. Betroffen sind ein 35-jähriger Libanese und ein 33-jähriger türkischer Staatsangehöriger. Unterstützt wurden die Ermittler bei den Maßnahmen von Spezialeinsatzkräften des Landeskriminalamtes und der Bereitschaftspolizei. Die Durchsuchungen erstreckten sich auf die Stadtteile Buckow, Baumschulenweg, Kreuzberg, Schöneberg und Moabit. Die Ermittlungen in dem Strafermittlungsverfahren dauern an.

Gemeinsame Meldung Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin Nr. 0385 vom 14. Februar 2019: Zweite Vollstreckung von Durchsuchungsbeschlüssen nach Überfall auf Geldtransporter
In Zusammenhang mit dem Überfall auf einen Geldtransporter am 19. Oktober 2018 wurden seit heute früh 6 Uhr die Wohn- und Meldeanschriften von zwei weiteren Beschuldigten in Neukölln, Charlottenburg-Wilmersdorf und Tempelhof-Schöneberg durchsucht. Ziel war es. weitere Beweismittel in dem Verfahren aufzufinden. Betroffene der heutigen Maßnahme waren ein 41-jähriger libanesischer und ein 28-jähriger deutscher Beschuldigter.

An dem Einsatz waren unter anderem Ermittlerinnen und Ermittler sowie Spezialeinsatzkräfte des Landeskriminalamtes und Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei beteiligt. Es konnten Beweismittel sichergestellt werden, die Ermittlungen dauern an.

Gemeinsame Meldung Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin Nr. 0247 vom 29. Januar 2019: Vollstreckung von Durchsuchungsbeschlüssen nach Überfall auf Geldtransporter

In Zusammenhang mit dem Überfall auf einen Geldtransporter am 19. Oktober 2018 werden seit heute früh 6 Uhr die Wohnanschriften von zwei Beschuldigten im Alter von 25 und 38 Jahren in Kreuzberg, Steglitz und Tempelhof durchsucht. Ziel ist es weitere Beweismittel in dem Verfahren aufzufinden. An dem Einsatz sind unter anderem Ermittlerinnen und Ermittler sowie Spezialeinsatzkräfte des Landeskriminalamtes und Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei beteiligt.

Pressemitteilung der Generalstaatsanwaltschaft Berlin vom 3. Dezember 2018: Funkstreifenwagen nach bewaffnetem Überfall auf Geldtransporter beschossen – Haftbefehl wegen versuchten Mordes und schweren Raubes

Am Freitag haben Ermittler einen 38-jährigen Mann festgenommen, der dringend verdächtig ist, am Morgen des 19. Oktober 2018 gemeinsam mit vier weiteren Männern an dem Überfall auf einen Geldtransporter in Berlin-Mitte beteiligt gewesen zu sein.
Im Rahmen einer Durchsuchung der Wohnanschrift des Beschuldigten konnten Beweismittel sichergestellt werden, die den Verdacht einer Beteiligung an dem Überfall auf den Geldtransporter erhärtet haben und dazu führten, dass ein Haftbefehl u.a. wegen versuchten Mordes und schweren Raubes gegen den Beschuldigten erwirkt werden konnte.
Gegen 07.30 Uhr des Tattages war der Geldtransporter in der Schillingstraße in Berlin-Mitte zunächst von zwei PKW ausgebremst bzw. gerammt und gestoppt worden. Der Beschuldigte soll daraufhin mit vier weiteren Männern die Besatzung des Geldtransporters mit vorgehaltenen Schnellfeuerschusswaffen bedroht, die Tür des Transporters mit Spezialgerät gewalt-sam aufgebrochen und einen hohen Geldbetrag aus dem Fahrzeug entwendet haben. Ein alarmierter Funkstreifenwagen wurde aus einem der Fluchtfahrzeuge beschossen und musste die Verfolgung abbrechen. Während der Flucht haben die Täter das erbeutete Bargeld verloren bzw. im Fluchtfahrzeug liegen lassen.
Der Beschuldigte befindet sich in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen, insbesondere zu den weiteren Mittätern, dauern an.

Gemeinsame Meldung mit der Staatsanwaltschaft Berlin Nr. 2223 vom 22. Oktober 2018: Überfall auf einen Geldtransporter – Hinweise zu weiterem Fahrzeug erbeten

Im Fall des schweren Raubes vom vergangenen Freitag, haben die Ermittler inzwischen Erkenntnisse, dass auch ein silberfarbener 2er BMW eine Rolle bei der Tat gespielt haben könnte.

Polizeimeldung Nr. 2214 vom 21. Oktober 2018: Überfall auf einen Geldtransporter – Neue Erkenntnisse

Die Auswertung der Spuren und Hinweise zu dem Überfall auf den Geldtransporter in Mitte, der sich am Freitag ereignet hatte, dauert nach wie vor an. Inzwischen sind die Ermittler sicher, dass die Täter keine Beute gemacht haben. Einen Teil des Geldes hatten sie noch am Tatort verloren und den anderen Teil in dem verunfallten Fluchtwagen zurückgelassen. Zudem wurde in der vergangenen Nacht das mutmaßliche zweite Fluchtfahrzeug, ein Audi, in Kreuzberg aufgefunden und wird derzeit kriminaltechnisch untersucht.

Erstmeldung Nr. 2198 vom 19. Oktober 2018: Geldtransporter überfallen – Streifenwagen beschossen
In Mitte überfielen heute Morgen mehrere maskierte Personen einen Geldtransporter. Nach den bisherigen Ermittlungen befuhr der Transporter gegen 7.30 Uhr die Schillingstraße in Richtung Alexanderstraße, als sich zwei Autos vor und hinter den Wagen setzten und den Fahrer zum Anhalten zwangen. Aus beiden Autos, ein Mercedes und ein Audi, stiegen mehrere dunkel gekleidete Personen aus, die abwechselnd die Insassen des Geldtransporters mit Waffen bedrohten und mit einem Werkzeug die Hecktür des Transporters aufbrachen. Aus dem Innenraum entwendeten die Räuber mehrere Geldkisten. Nach dem Verladen der Kisten flüchteten die Räuber in den beiden Fahrzeugen. Eine Streife des Polizeiabschnitts 32, die in der Nähe in einem anderen Einsatz war, nahm die Verfolgung auf und wurde in der Neuen Grünstraße aus dem Mercedes heraus beschossen. Glücklicherweise wurden die beiden Polizisten in dem Einsatzwagen nicht verletzt. Der Streifenwagen wurde im Frontbereich getroffen. Beide Tatfahrzeuge setzten anschließend die Flucht fort. Nach mehreren Verkehrsunfällen mussten die Insassen des Mercedes in der Kreuzberger Feilnerstraße ihre Flucht im Wagen beenden, ließen ihn dort zurück und flüchteten nun vermutlich zusammen im Auto ihrer Komplizen. Die Ermittlungen wurden vom Fachkommissariat des Landeskriminalamtes und der 1. Mordkommission übernommen und dauern an.