Pfandbetrug lohnt sich nicht

Polizeimeldung vom 07.07.2018
Reinickendorf

Nr. 1434
Ein mutmaßlicher Betrüger flog gestern Nachmittag in Tegel auf. Mitarbeiter eines Supermarktes in der Straße Am Borsigturm alarmierten gegen 17.45 Uhr die Polizei zum Geschäft. Dort hatten sie einen Mann bemerkt, welcher über den Tag wiederholt Pfandflaschen in den entsprechenden Automaten des Marktes einwarf. Vor dem Einwurf machte er sich jeweils an dem Automaten zu schaffen. Nach dessen letztem Einwurf schauten sich die Angestellten die eingeworfenen Faschen des Mannes genauer an und stellten fest, dass pfandfreie Flaschen mit gefälschten Etiketten beklebt worden waren. Als er erneut Flaschen einwerfen wollte, hielten sie den mutmaßlichen Betrüger fest und übergaben ihn der Polizei. Die Einsatzkräfte stellten im weiteren Verlauf fest, dass der 53-Jährige nicht nur Pfandetiketten fälschte. Der Kleintransporter des Tatverdächtigen war mit einer gefälschten Umweltplakette und einem ebenfalls gefälschten Anwohnerparkausweis versehen. Im Inneren des Autos fanden sich noch weitere „gefälschte Pfandflaschen“ sowie weitere falsche Etiketten. Die Beamten brachten den mutmaßlichen Fälscher in eine Gefangenensammelstelle, wo er für das Fachkommissariat des Landeskriminalamtes eingeliefert wurde.