Nach „Skimming-Angriffen“- Tatverdächtige festgenommen

Polizeimeldung vom 28.02.2018
berlinweit

Gemeinsame Meldung Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin
Nr. 0479
Gemeinsame Ermittlungen der Abteilung für organisierte Computerkriminalität der Staatsanwaltschaft und des Landeskriminalamts führten gestern Nachmittag zur Festnahme von sechs mutmaßlichen Computerbetrügern. Den Festgenommenen im Alter zwischen 29 und 55 Jahren wird vorgeworfen, einen Geldausgabeautomaten in der Schönhauser Allee und einen Automaten im Einkaufszentrum LP 12 in der Leipziger Straße manipuliert zu haben. Hierbei sollen die Tatverdächtigen an den Automaten jeweils ein Kartenlesegerät und eine Kamera zum Ausspionieren der PIN installiert haben. Gestern Nachmittag nahmen die Ermittler gegen 17.45 Uhr vier Tatverdächtige in einer Wohnung in der Strausberger Straße und deren beide Komplizen an den Automaten in der Schönhauser Allee und in der Leipziger Straße fest. Die beiden waren als sogenannte „Aufpasser“ dort eingesetzt. Den gemeinschaftlich und organisiert vorgehenden Männern, werden seit November 2017 in wechselnder Beteiligung bis zu 57 Skimmingangriffe auf Geldausgabeautomaten zugeordnet. Bei den Wohnungsdurchsuchungen fanden die Ermittler 21 Kartenlesegeräte und 15 Videoleisten sowie mehrere Laptops und Magnetstreifenkarten. Zwei der Festgenommenen im Alter von 39 Jahren wurden nach den polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die übrigen Tatverdächtigen sollen im Laufe des Tages einem Ermittlungsrichter zum Erlass von Haftbefehlen vorgeführt werden. Inwieweit die Gruppe für weitere Taten in Betracht kommt, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Hinweise zum Schutz vor Skimming-Angriffen finden Sie im Internet unter folgenden Links: