Nach Angriff mit Metallstange – Verdächtiger ermittelt

Polizeimeldung vom 13.02.2018
Mitte

Gemeinsame Meldung Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin
Nr. 0372
Der Tatverdächtige konnte nach intensiven Ermittlungen, darunter auch die Auswertung von DNA- und Fingerabdruckspuren, namhaft gemacht werden. Es handelt sich um einen 29-jährigen Mann, der sich derzeit in Untersuchungshaft befindet. Er wurde nach einem räuberischen Diebstahl am 23. Januar 2018 in Prenzlauer Berg festgenommen (siehe Polizeimeldung Nr. 0200).
Die Auswertung der Spurenlage führte die Ermittler darüber hinaus zu einem Tötungsdelikt nach Duisburg. Er ist dringend tatverdächtig, dort im Mai 2017 ein Tötungsdelikt begangen zu haben. Die Ermittlungen dauern an.

Folgend die Links zu den Pressemitteilungen der Polizei Duisburg:

Zeugenaufruf Nr. 2550 vom 9. November 2017: Nach Angriff mit Metallstange – Täter mit Phantombild gesucht
Mit der Veröffentlichung eines Phantombildes sucht die Kriminalpolizei der Direktion 3 nach einem bisher unbekannten Mann, der eine Frau überfiel und schwer verletzte. Nach bisherigen Ermittlungen wollte die 64-Jährige am Mittwoch, den 1. November 2017, gegen 11.40 Uhr, in einem Wohnhaus in der Karl-Marx-Allee gerade ihre Wohnungstür aufschließen, als der Unbekannte ihr von hinten mit einer Metallstange gegen den Kopf schlug. Die Frau ging daraufhin zu Boden. Durch ihre Hilferufe wurden Nachbarn auf die Situation aufmerksam und sahen noch, wie der Angreifer sich die Autoschlüssel der Verletzten griff und zu ihrem, vor dem Haus geparkten Wagen rannte. Dort soll er mehrfach erfolglos versucht haben, das Auto zu starten, bevor er vor einem ihm nachlaufenden Nachbarn zu Fuß in Richtung Berolinastraße in das dortige Wohngebiet flüchtete. Die Angegriffene kam mit schweren Kopf- und Armverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Erstmeldung Nr. 2488 vom 2. November 2017: Mit Metallstange angegriffen
Mit einer Metallstange hat ein bisher Unbekannter gestern Mittag eine Frau in Mitte angegriffen. Nach Angaben der 64-Jährigen, wollte sie gegen 11.40 Uhr gerade ihre Wohnungstür in der Karl-Marx-Allee aufschließen, als der Mann ihr von hinten mit der Metallstange gegen den Kopf geschlagen habe. Die Frau ging daraufhin zu Boden. Durch ihre Hilferufe wurden Nachbarn auf die Situation aufmerksam und sahen noch, wie der Unbekannte sich die Autoschlüssel der Verletzten griff und zu ihre, vor dem Haus parkenden Wagen rannte. Dort soll er mehrfach erfolglos versucht haben, das Auto zu starten, bevor er vor einem ihm nachlaufenden Nachbarn der Angegriffenen zu Fuß flüchtete. Die 64-Jährige kam aufgrund schwerer Kopf- und Armverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen dauern an.

Erstmeldung Nr. 0200 vom 23. Januar 2018: Schwer verletzter Ladendetektiv durch Angriff mit einem Messer
Angegriffen und schwer verletzt wurde heute Vormittag ein Ladendetektiv in Prenzlauer Berg. Ersten Ermittlungen und Zeugenangaben zufolge sprach der 62-Jährige gegen 11.30 Uhr in einem Supermarkt in der Hermann-Blankenstein-Straße einen Mann an, der die Kassen, offenbar ohne Bezahlen diverser Getränke und Lebensmittel, passiert haben soll. Der Detektiv hielt den Mann fest und wollte mit ihm in ein Büro gehen, als der Festgehaltene ihn mit einem Messer an einer Hand verletzt haben soll. Anschließend flüchtete der mutmaßliche Angreifer. Auf seiner Flucht soll er noch zwei Kunden zu Boden gestoßen haben, bevor er durch weitere Kunden und Mitarbeiter der Filiale in der Nähe gestellt werden konnte. Dabei soll der Verdächtige Reizgas versprüht haben und verletzte einen 23-jährigen Angestellten des Marktes. Alarmierte Polizisten der Bundespolizei nahmen den 29-jährigen Tatverdächtigen vorläufig fest und brachten ihn in eine Gefangenensammelstelle. Dort wurde er nach erkennungsdienstlicher Behandlung der Kriminalpolizei der Polizeidirektion 1 überstellt. Der 62-jährige Sicherheitsangestellte kam mit schweren Verletzungen der Hand zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der 23-jährige Marktmitarbeiter konnte nach ambulanter Behandlung seiner Augen eine Klinik wieder verlassen.