Festnahme nach Brandstiftung an Pkw

Polizeimeldung vom 18.08.2017
Tempelhof-Schöneberg

Nr. 1878
Rund vier Stunden nach einer Brandstiftung an einem Mercedes gestern Vormittag brannte ein weiterer Wagen am Viktoria-Luise-Platz in Schöneberg. Bisherigen Erkenntnissen zufolge bemerkte ein Passant gegen 14.20 Uhr ein Feuer an einem geparkten Audi und alarmierte Polizei und Feuerwehr. Brandbekämpfer löschten die Flammen. Der Anrufer und ein weiterer Passant beschrieben einen Mann, der sich in Höhe des Audis in einem Gebüsch kurz vor dem Brandausbruch versteckt und auffällig verhalten hatte. Kurz darauf nahmen Polizisten in der Nähe den 48-Jährigen, der auf einer Bank saß, vorläufig fest. Auf ihn passte die Personenbeschreibung. In unmittelbarer Nähe des Festgenommenen fanden die Polizisten in einem Papierkorb eine Packung Grillanzünder. Bei der Durchsuchung des 48-Jährigen entdeckten die Beamten darüber hinaus mehrere Feuerzeuge. Diese sowie die Packung Grillanzünder wurden beschlagnahmt. Entgegen der Erstmeldung vom 17. August 2017 wurde der Mann nicht beim Entfachen des Kleinfeuers beobachtet. Der Festgenommene kam zur Gefangenensammelstelle und wurde nach der erkennungsdienstlichen Behandlung einem Brandkommissariat überstellt. Er soll heute zum Erlass eines Haftbefehls einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

Erstmeldung Nr. 1866 vom 17. August 2017: Brandstiftung an Pkw
Heute Vormittag brannte in Schöneberg ein Pkw. Eine Anwohnerin alarmierte die Polizei, nachdem sie gegen 9.10 Uhr am Viktoria-Luise-Platz einen brennenden Mercedes festgestellt hatte. Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr löschte den Brand. Den Polizeibeamten gegenüber teilte eine Zeugin mit, dass sie in der Nähe des Autos eine männliche Person beobachtet hatte, die ein Kleinfeuer entfacht habe. Die Person wurde von der Polizei überprüft und im Anschluss entlassen. Ob der 48-Jährige mit der Tat im Zusammenhang steht, ist nun Bestandteil der polizeilichen Ermittlungen.
Am Mercedes entstand hoher Sachschaden. Das zuständige Brandkommissariat beim Landeskriminalamt übernimmt die weiteren Ermittlungen.