Festnahme eines mutmaßlichen Räubers

Polizeimeldung vom 23.08.2017
Tempelhof-Schöneberg

Gemeinsame Meldung Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin
Nr. 1916
Intensive Ermittlungen des Raubkommissariats der Direktion 4 und der Staatsanwaltschaft Berlin führten gestern Abend zur Festnahme eines mutmaßlichen Räubers. Fahnder des Kommissariats nahmen gegen 20.15 Uhr den 28-jährigen Mann in der Kurfürstenstraße in Schöneberg fest. Der 28-Jährige ist dringend verdächtig, in den frühen Morgenstunden des 21. Juli einen 58 Jahre alten Mann in Schöneberg angegriffen, beraubt und dabei schwer verletzt zu haben. Der Festgenommene soll heute einem Haftrichter vorgeführt werden.

Meldung Nr. 1900 vom 21. August 2017: Abhebungen mit Bankkarte eines Schwerverletzten – Pärchen festgenommen
Zivilfahnder des Raubkommissariats der Direktion 4 nahmen am späten Abend des 19. August in der Schöneberger Fuggerstraße einen Mann und eine Frau fest. Der 20-Jährige und die 26 Jahre alte Frau sind dringend verdächtig, mit der Bankkarte eines 58-jährigen Mannes am 21. Juli 2017 mehrmals Geld aus Automaten abgehoben zu haben. Der 58-Jährige war in den frühen Morgenstunden des 21. Juli mit schweren Kopfverletzungen auf dem Gehweg der Martin-Luther-Straße Ecke Grunewaldstraße ohne seine Wertsachen aufgefunden worden. Die Festgenommenen bestreiten, etwas mit den Verletzungen des Mannes zu tun zu haben. Die Ermittlungen dauern an. Das Pärchen wurde gestern einem Haftrichter vorgeführt. Beide erhielten Haftbefehl wegen Verdachts der Hehlerei und des Kartenbetruges.

Erstmeldung mit Zeugenaufruf Nr. 1692 vom 27. Juli 2017: Mann schwer verletzt aufgefunden – Polizei sucht Zeugen
Die Ermittler des Raubkommissariats der Direktion 4 wenden sich in einem Fall mit einem Zeugenaufruf an die Bevölkerung.
Am Freitag, den 21. Juli 2017, wurde gegen 3.30 Uhr in Schöneberg ein stark alkoholisierter 58 Jahre alter Mann auf dem Gehweg der Martin-Luther-Straße Ecke Grunewaldstraße mit Kopf- und Gesichtsverletzungen aufgefunden und mit dem alarmierten Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Bei einer ersten Befragung gab der Verletzte an, von einem unbekannten Mann zusammengeschlagen und seiner Wertsachen beraubt worden zu sein. Tatsächlich wurden im Laufe des 21. Juli mehrere Abhebungen mit der Bankkarte des Schwerverletzten von bisher Unbekannten vorgenommen. Nach einer Notoperation wurde der 58-Jährige in ein künstliches Koma versetzt.
Nach den bisherigen Ermittlungen soll sich der 58-Jährige in dieser Nacht bis etwa 2.30 Uhr in einer Kneipe in der Nollendorfstraße als Gast aufgehalten haben. Wo er sich in der Stunde bis zu seinem Auffinden aufgehalten hat, ist bisher nicht bekannt. Deshalb wenden sich die Ermittler mit Plakaten, die im Bereich Schöneberg-Nord angebracht werden, an mögliche Zeugen.

Die Kriminalpolizei fragt:

  • Wer hat zum fraglichen Zeitpunkt auffällige Beobachtungen gemacht?
  • Wer kann Angaben zur Tat bzw. dem Täter/den Tätern machen?

Hinweise nimmt das Raubkommissariat der Polizeidirektion 4 in 12249 Berlin-Lankwitz in der Eiswaldtstraße 18 unter der Telefonnummer (030) 4664-473100 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.