Versuchter Anschlag auf Fast Food Restaurant

Polizeimeldung vom 27.07.2017
Friedrichshain-Kreuzberg

Nr. 1690

In der Nacht von Mittwoch, den 28. Juni 2017, auf Donnerstag, den 29. Juni 2017, wurde versucht, mittels Acetylen und Benzin auf die Filiale in der Wrangelstraße einen Anschlag zu verüben.

Als Tatmittel konnten unter anderem

  • ein 5 Liter-Benzinkanister (schwarz, mit rotem Verschluss und roter Tülle)
  • die rostrote Acetylenflasche der Fa. Linde, ca. 1,60 m hoch und
  • eine Sackkarre mit roten Griffen und „VarioFit“-Aufkleber, Auflast bis 200 kg

sichergestellt werden.

Die aufgestellte Flasche war etwa 160 × 20 cm groß und hatte die Aufschrift Acetylen. Das darin befindliche Gas sollte offenbar über einen Schlauch in das Restaurant eingeleitet werden. Messungen der Berliner Feuerwehr ergaben, dass sich im Restaurant ein bislang unbekanntes Gasgemisch ausgebreitet hatte. Zu einer Explosion ist es jedoch nicht gekommen. Die Untersuchungen zu der Konstruktion und des möglicherweise verwendeten Gases sowie seiner Gefährlichkeit dauern an.

Erstmeldung Nr. 1453 vom 29. Juni 2017: Verdächtiger Gegenstand von Kriminaltechnikern gesichert
Beamte des Landeskriminalamtes haben heute früh einen verdächtigen Gegenstand in Kreuzberg gesichert. Ein Zeuge alarmierte gegen 5.30 Uhr die Polizei in die Wrangelstraße, da dort eine Gasflasche vor einem Fastfood-Geschäft stand. Aus der Flasche ragte ein Schlauch heraus, der wiederum in das Gebäude führte. Eine Anzündvorrichtung war ebenfalls vorhanden. Beamte der Berliner Feuerwehr mussten das Haus aufgrund einer erhöhten Gaskonzentration lüften. Die kriminaltechnischen Untersuchungen und Ermittlungen des Landeskriminalamts am Tatort dauern weiterhin an.