Streit zwischen vier Männern – Polizist außer Dienst geht dazwischen

Polizeimeldung vom 15.06.2017
Mitte

Nr. 1334
In Mitte kam es gestern Abend zu einem Streit zwischen vier Männern, der nur beendet werden konnte, als ein Polizeibeamter, der privat unterwegs war, dazwischen ging. Nach derzeitigen Erkenntnissen sollen zwei alkoholisierte 32- und 33-Jährige gegen 21.15 Uhr in der Köpenicker Straße zwei 25- und 26-Jährige zunächst angepöbelt und daraufhin mit diesen in Streit geraten sein. Nach Aussage der beiden jüngeren Männer soll der 33-Jährige laut „Heil Hitler“ geschrien haben, woraufhin sich eine körperliche Auseinandersetzung entwickelt hatte. Der Polizist, der gerade mit seinem Fahrzeug an einer Kreuzung hielt, bemerkte den Streit, stieg aus und gab sich durch Zeigen seines Dienstausweises und lautes Rufen als Polizist zu erkennen. Als die sich Schlagenden darauf nicht reagierten, ging er dazwischen und brachte den 33-Jährigen zu Boden. Wenig später trafen Unterstützungskräfte ein, die die Strafanzeigen wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie der wechselseitigen Körperverletzung schrieben. Keiner der vier Beteiligten trug sichtbare Verletzungen davon und alle vier verzichteten auf ärztliche Behandlungen. Die Ermittlungen dauern an.