Nach Angriff und Beleidigung mit fremdenfeindlichem Hintergrund - Polizei bittet um Mithilfe

Polizeimeldung vom 20.04.2017
Tempelhof-Schöneberg
Bildvergrößerung: Täter Phantombild
Bild: Quelle: Polizei Berlin

Nr. 0918

Mit der Veröffentlichung eines Phantombildes suchen die Ermittler nach einem Mann, der am 25. März 2017 eine 55-Jährige im U-Bahnhof Nollendorfplatz fremdenfeindlich beleidigt haben soll.

Bepackt mit ihren Einkäufen ging die Frau gegen 14.45 Uhr die Rolltreppe des U-Bahnhofs der Linie U2 herauf. Nach ihren Angaben trat ihr dabei ein unbekannter Mann unvermittelt gegen den Oberschenkel und schubste sie gegen die Rolltreppe. Bei dem Versuch dem Täter zu folgen wurde sie unter anderem mit den Worten „Scheiß Ausländer raus“ beleidigt und mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Die Geschädigte konnte nur mühsam ihr Gleichgewicht halten und einen Sturz von der Treppe vermeiden.

Die Ermittler fragen:

  • Wer kann Angaben zu dem Täter bzw. zu seinem Aufenthalt machen?
  • Wer hat den Tathergang beobachtet und kann sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise nimmt das Fachkommissariat des Polizeilichen Staatsschutzes beim Landeskriminalamt in Berlin-Tempelhof, Bayernring 44, unter der Rufnummer (030) 4664 – 953316 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Erstmeldung Nr. 0701 vom 26. März 2017: Ermittlungen nach Angriff und Beleidigung mit fremdenfeindlichem Hintergrund
Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat nach einem Angriff und einer Beleidigung mit fremdenfeindlichem Hintergrund in Schöneberg die Ermittlungen übernommen. Eine 55-Jährige erschien gestern Nachmittag auf dem Polizeiabschnitt 41 und erstattete Anzeigen gegen unbekannt. Nach ihren Schilderungen fuhr sie gegen 14.45 Uhr am U-Bahnhof Nollendorfplatz mit der Rolltreppe hoch zum Bahnsteig der U2 in Richtung Pankow, als ein Mann an ihr vorbei gehen wollte. Dabei soll der Mann sie dann unvermittelt geschubst und getreten haben. Dadurch rutschte die 55-Jährige zwei Stufen hinunter. Glücklicherweise konnte sie sich festhalten und dadurch einen Sturz die Rolltreppe hinunter verhindern. Nachdem die Frau den Unbekannten auf sein Verhalten angesprochen hatte, soll er sie dann fremdenfeindlich beschimpft und erneut angegriffen haben. Er soll ihr an den Haaren gezogen, ihr mit Fäusten ins Gesicht geschlagen und ihr die Hand verdreht haben. Als die Angegriffene laut um Hilfe schrie, ließ der Unbekannte von ihr ab und flüchtete vom Bahnhof. Nach dem Angriff klagte die 55-Jährige über Schmerzen am Kopf und an der Hand. Die Ermittlungen dauern an.