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Berliner Bilanz zu europaweiten Lkw- und Reisebus-Kontrollen

Polizeimeldung Nr. 2368 vom 10.10.2014
berlinweit

Im Rahmen einer abgestimmten Schwerpunktaktion hat die Polizei Berlin gestern an mehreren Kontrollstellen in der Stadt Lastkraftwagen und Reisebusse überprüft.
Zeitgleich wurden auch in anderen Bundesländern und in vielen europäischen Staaten gezielt Fahrzeuge des gewerblichen Güterverkehrs kontrolliert. Insbesondere sollten Fahrzeuge mit gravierenden Mängeln und ungesicherten Ladungen sowie übermüdete Fahrer rechtzeitig aus dem Verkehr gezogen werden, bevor sich tragische Verkehrsunfälle ereignen.
Länderübergreifende Einsätze dieser Art werden wiederholt im Jahresverlauf durchgeführt, weil als Folge des anhaltend großen Konkurrenzdrucks im europäischen Transportgewerbe auch in den anderen Ländern regelmäßig überdurchschnittlich hohe Beanstandungsquoten registriert werden.
Bei der gestrigen Überprüfung von insgesamt 96 Lastkraftwagen und zwei Reisebussen stellten die Verkehrsspezialisten der Polizei Berlin an 33 Lkw Unregelmäßigkeiten fest. An diesen 33 beanstandeten Lastkraftwagen wurden insgesamt 45 technische Mängel, unter anderem an den Bremsanlagen und den Lenkungen, erkannt. Bei acht Fahrzeugen waren die Mängel so gravierend, dass die Weiterfahrt untersagt werden musste.
Darüber hinaus wurden 29 Verstöße gegen das Fahrpersonalgesetz (z. B. Unterschreitung von Mindestruhezeiten, Überschreitung von maximal zulässigen Lenkzeiten) festgestellt.