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FDP

Die Freie Demokratische Partei (FDP) vertritt eine liberale Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik. Der politische Liberalismus hat europaweit eine über 200-jährige Tradition und hebt die Freiheit des einzelnen Bürgers gegenüber Staat, Kirche und Gesellschaft hervor.

Im Juni 1945 wurde in Berlin die Deutsche Demokratische Partei (DDP) gegründet, die sich kurz darauf in Liberale Demokratische Partei (LDP) umbenannte. Mit der Teilung Berlins 1948 kam es zur Spaltung der Partei. In der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) wurde die Liberale Demokratische Partei zwar formal Teil eines Mehrparteiensystems. Sie besaß jedoch keine politische Macht angesichts der alleinherrschenden Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED).

In West-Deutschland vereinigten sich 1948 die liberalen Landesverbände zur FDP. In West-Berlin wurde die FDP neben der SPD und der CDU fester Bestandteil des Parteiensystems. Die FDP war bis 1989 in verschiedenen Koalitionen an der Landesregierung beteiligt, stellte jedoch niemals den Regierenden Bürgermeister.

Im Zuge der deutschen Wiedervereinigung 1990 schlossen sich die Ost- und West-Berliner Liberalen zu einem gemeinsamen Berliner FDP-Landesverband zusammen. Bei den Wahlen 1995, 1999 und 2011 verpasste die FDP jeweils den Einzug in das Abgeordnetenhaus und kehrte bei den Wahlen 2016 wieder zurück.

Der Vorsitzende des Berliner Landesverbandes ist seit 2018 Christoph Meyer. Der Landesverband der FDP hat rund 3.520 Mitglieder.

Die Partei ist hier im Internet präsent.

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