DDR-Geschichte

Alltag in der DDR
Das Museum in der Kulturbrauerei im Prenzlauer Berg zeigt seit 2013 das Spannungsverhältnis zwischen dem Anspruch des politischen Systems und der Lebenswirklichkeit der Menschen. Betreiber dieses Museums ist die Bonner Stiftung Haus der Geschichte.
Museum in der Kulturbrauerei

Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde
Die Ausstellung in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde thematisiert die Geschichte von Flucht und Ausreise aus der DDR: Motive, Methoden, Wege und biografische Folgen.
www.notaufnahmelager-berlin.de

Gedenkorte und Mahnmale für die Mauertoten
An verschiedenen Orten entlang des ehemaligen Grenzstreifens wird an die über 100 Menschen erinnert, die zwischen 1961 und 1989 bei Fluchtversuchen allein in Berlin getötet wurden. Dazu gehören die „Weißen Kreuze“ am Spreeufer nahe beim Reichstag sowie das „Parlament der Bäume“ des Künstlers Ben Wagin.
Gedenkorte und Mahnmale für die Mauertoten

Gedenkstätte Berliner Mauer
Die Gedenkstätte ist der zentrale Erinnerungsort an die deutsche Teilung im Zentrum der Hauptstadt. In der Bernauer Straße erstreckt sie sich auf 1,4 km Länge über den ehemaligen Grenzstreifen, wo sich das letzte erhaltene Stück der Berliner Mauer mit allen Grenzanlagen befindet. Neben einer Außenausstellung gibt es dort ein Dokumentationszentrum, ein Denkmal und eine Kapelle.
www.berliner-mauer-gedenkstaette.de

Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs entstand hier das zentrale sowjetische Untersuchungsgefängnis für Ostdeutschland. 1951 wurde es vom Ministerium für Staatssicherheit (MfS) übernommen und bis 1989 als zentrale Untersuchungshaftanstalt genutzt. Heute befindet sich im Gebäude eine Gedenkstätte.
www.stiftung-hsh.de

Jugend[widerstands]Museum
Die in erster Linie an Jugendliche gerichtete Dauerausstellung “Wartet nicht auf bess’re Zeiten!” (Jugendwiderstand und Jugendopposition in der SBZ/DDR) bietet einen Einblick in eine jugendkulturell geprägte Widerstandskultur von 1948-1989. Ausstellungsort ist die Galiläakirche im Friedrichshain, die als damaliger Treffpunkt Oppositioneller selbst ein Teil der Geschichte ist, die dort dokumentiert wird.
widerstandsmuseum.de

Mauermuseum – Haus am Checkpoint Charlie
Der “Checkpoint Charlie” war der bekannteste Grenzübergang in Berlin, der lediglich für Ausländer, Diplomaten sowie Angehörige der alliierten Streitkräfte offen war. 1963 eröffnete hier das privat initiierte und geführte Museum – eine bunte Sammlung von Mauer- und Fluchtgeschichten.
www.mauermuseum.de

Lernort Keibelstraße
Der Lernort Keibelstraße befindet sich am historischen Ort der ehemaligen Untersuchungshaftanstalt II, die dem Präsidium der Volkspolizei angegliedert war. In den mediengestützten und interaktiven Bildungsangeboten erfahren Schüler*innen ab der 9. Klasse, wer in der UHA II inhaftiert wurde, wie sich der alltägliche Ablauf in der UHA gestaltete, unter welchen Haftbedingungen die Inhaftierten einsaßen, Theorie, Ziele und Rahmenbedingungen des Strafvollzugs. Die Jugendlichen erhalten somit wichtige Einblicke in das Rechts- und Herrschaftssystem der DDR.
www.keibelstrasse.de

Stasi Museum – Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße
Das Museum informiert in den historischen Büro- und Sitzungsräumen des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit über dessen Aktivitäten. Verschiedene Aspekte der SED-Diktatur, aber auch ihre gesellschaftlichen Widerstandsbewegungen werden hier thematisiert.
www.stasi-museum.de

Tränenpalast
Die gläserne Abfertigungshalle am ehemaligen Grenzübergang Berlin-Friedrichstraße symbolisiert die ganz persönlichen Hoffnungen und Ängste, die unzählige Menschen beim Passieren der deutsch-deutschen Grenze erlebten. Die Ausstellung „GrenzErfahrungen. Alltag der deutschen Teilung“ veranschaulicht die Ereignisse.
Tränenpalast