Dokumentation zeichnet Geschichte des Kapitalismus in den USA nach

Die dreiteilige ARTE-Dokumentationsreihe »Kapitalismus made in USA« zeigt, dass die Vereinigten Staaten von Amerika schon vor 120 Jahren ein Paradies für Millionäre waren: Unternehmer wie John D. Rockefeller häuften ohne nennenswerte Steuerpflicht enorme Vermögen an. Gegen die Ausbeutung der Arbeiter bildete sich eine progressive Bewegung. Der Einfluss der Superreichen auf die Politik erschwerte jedoch soziale Fortschritte. Nach der großen Depression kurbelte der »New Deal« die Wirtschaft wieder an und ab 1980 wurde das Silicon Valley zum Eldorado für Startups wie Apple und Microsoft. Bis heute wissen Großkonzerne dort bestens, wie sie Steuerzahlungen umgehen und damit die Funktionsfähigkeit des Staates aushöhlen.

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