Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) mit inhaltlichem Schwerpunkt auf Kultursoziologie

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  • Dienststelle:
    Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung - Stiftung öffentlichen Rechts
    Geschäftsbereich Teilhabeforschung
  • Berufsfeld:
    Kunst und Kultur
  • Laufbahngruppe:
    Sonstige
  • Bezeichnung:
    Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) mit inhaltlichem Schwerpunkt auf Kultursoziologie
  • Entgeltgruppe:
    13
  • Besetzbar:
    01.01.2020
  • Befristung:
    unbefristet
  • Kennzahl:
    03/2019
  • Vollzeit/Teilzeit?
    Teilzeit oder Vollzeit
  • Wochenstunden:
    39,4
  • Arbeitsgebiet:
    - Konzeption, operative Vorbereitung und Auswertung einer alle zwei Jahre stattfindenden quantitativen Bevölkerungsbefragung in Berlin mit Schwerpunkt „Kulturpartizipation“
    - Konzeption, operative Vorbereitung, Umsetzung und Auswertung von qualitativen Studien, bspw. wie Maßnahmen für/mit Nicht-Besucher/innen in Kulturinstitutionen bereits umgesetzt werden (deutschsprachiger + englischsprachiger Raum)
    - Regelmäßige quantitative Befragung von Kultureinrichtungen zum Status quo aktueller Themenstellungen in den Häusern (z.B. Diversitätsentwicklung)
    - Wissenschaftliche Begleitung der Evaluierung von Modellprojekten in Berlin, die auf eine breite kulturelle Teilhabe der Bevölkerung abzielen
    - Erarbeitung und Umsetzung von Konzeptionen, insbesondere Methodenkonzeptionen im Bereich der empirischen Sozialforschung, Kultursoziologie und Kulturstatistik
    - Weitere Ausgestaltung des Forschungsbereichs „Kultursoziologie“, bspw. durch Initiierung von eigenen Forschungsprojekten, Mitarbeit in Forschungskooperationen
    - (Internationale) Vernetzung des Forschungsbereichs „Teilhabeforschung“
    - Erstellung von wissenschaftlichen Ergebnisberichten und Publikationen (Deutsch, Englisch)
    - Beratung von Kulturpolitik, -verwaltung und -einrichtungen, Erarbeitung von schriftlichen Hilfestellungen für deren praktische Arbeit (Leitfäden, Arbeitshilfen etc.)
    - Erarbeitung von Projektanträgen, Einwerben von Drittmitteln für Forschungsprojekte
    - Konzeption und Durchführung von Forschungstagungen, Arbeitstreffen, Workshops
    - Akquise, Anleitung und Koordination von Wissenschaftlichen Hilfskräften und Freien Mitarbeiter/innen
    - Die Bereitschaft zu (internationalen) Dienstreisen wird erwartet
  • Anforderungen:
    Formale Anforderungen:
    - Magister, Master oder vergleichbarer Qualifikation abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium - vorzugsweise in den Fachgebieten Kultursoziologie, Kulturmanagement, Museumsmanagement
    - Einschlägige Berufserfahrung im Bereich der umfragebasierten Forschung

    Fachliche und außerfachliche Anforderungen:
    - Sehr gute fachliche Kompetenz in den Bereichen empirische Sozialforschung (qualitativ und quantitativ), Soziale Ungleichheitsforschung, Kulturpolitik, Kulturmanagement
    - Forschungs- und Publikationsleistungen
    - Sehr gute Deutsch- Englischkenntnisse in Wort und Schrift
    - Sicherer Umgang mit MS Office (v.a. Word, Excel, Outlook und PowerPoint) und gängiger Statistiksoftware (bspw. SPSS, MAXQDA)
    - Praktische Erfahrung im Bereich Projekt- und Veranstaltungsmanagement
    - Hohe Serviceorientierung, Sozialkompetenz und Teamfähigkeit
    - Selbstständige und strukturierte Arbeitsweise, Kommunikations- und Organisations-stärke
    - Kommunikationsfähigkeit, Selbstständigkeit und Eigeninitiative
    - Aufgeschlossenheit, Verantwortungsbereitschaft und Belastbarkeit
    - Diversitätskompetenz, Sozialkompetenz, Teamfähigkeit, Flexibilität und Lösungsorientierung

    Wünschenswert:
    - Erfahrungen mit umfragebasierter Forschung zu Kunst- und Kulturnutzung
    - Vernetzung in Berlin, aber auch im deutschsprachigen Raum/englischsprachigen Europa (Forschung, Kulturinstitutionen, Kulturpolitik/-verwaltung)
    - Erfahrungen bei der Einwerbung, Durchführung und Abrechnung von Drittmittelprojekten
    - Praktische Berufserfahrung im Bereich des Kultur- und Projektmanagements
  • Bewerbungsfrist:
    04.11.2019
  • Bewerbungsanschrift:
    Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung
    Spandauer Damm 19
    14059 Berlin
  • Bewerbungsunterlagen:
    Bitte schicken Sie Ihre Bewerbung mit tabellarisch abgefasstem Lebenslauf und den üblichen Unterlagen inklusive maximal drei eigener beispielhafter Publikationen bis zum 04. November 2019 – vorzugsweise als zusammenhängende PDF-Datei – unter Angabe der Kennziffer 03/2019 an: jobs@stiftungkwk.berlin
  • Hinweise:
    Die öffentlich-rechtliche Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung (SKWK) wurde 1990 gegründet. Satzungsmäßiger Zweck der Stiftung ist insbesondere die kulturelle Weiterbildung und Beratung von Kulturschaffenden sowie kultureller Einrichtungen, die Förderung und Unterstützung kunst- und kulturbezogener Vorhaben sowie die Durchführung kultureller und kulturbezogener Veranstaltungen und Maßnahmen. Nachdem die Stiftung viele Jahre kein operatives Geschäft verfolgte, sollen ab 2020 auf Basis einer institutionellen Förderung durch das Land Berlin folgende drei Geschäftsbereiche etabliert werden:

    - Geschäftsbereich Diversitätsentwicklung – bestehend aus Diversity Arts Culture (der Konzeptions- und Beratungsstelle für Diversitätsentwicklung im Kulturbetrieb, www.diversity-arts-culture.berlin)
    - Geschäftsbereich Teilhabeforschung – basierend auf der Weiterführung des Projekts (Nicht-)Nutzungsforschung und der Weiterentwicklung des Berliner Besucher*innen-Forschungsprojekts KulMon (Kulturmonitoring) sowie zuständig für die wissenschaftliche Begleitung von Modellprojekten zur kulturellen Teilhabe
    - Geschäftsbereich Kulturelle Bildung – bestehend aus dem Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung (dem seit 2008 etablierten Förderinstrument zur Realisierung von wegweisenden Projekten der Kulturellen Bildung in Berlin) und der Internetplattform Kubinaut (der zentralen digitalen Anlaufstelle für Kulturelle Bildung in Berlin) sowie zuständig für themenspezifische Veranstaltungsprogramme für Akteur*innen der Kulturellen Bildung

    Wesentliches Ziel der Zusammenführung dieser drei Initiativen in einer Stiftung ist es, gemeinschaftlich einen maßgeblichen Beitrag für die nachhaltige Verbesserung der Diversität und Teilhabe im Berliner Kulturbetrieb zu leisten.

    Die Hauptaufgaben des neuen Geschäftsbereichs Teilhabeforschung untergliedern sich wie folgt:
    - Feststellung des Status Quo im Forschungsfeld „Nicht-Besucherinnen und Nicht-Besucher“
    - Entwicklung und Implementierung einer zweijährlich in Berlin stattfindenden repräsentativen Bevölkerungsbefragung zum Thema "Kulturpartizipation“
    - Inhaltliche und methodische Weiterentwicklung bzw. Begleitung des aus Berlin stammenden Besucherinnen- und Besucherforschungsprojekts KulMon (Kulturmonitoring)
    - Wissenschaftliche Begleitung der Evaluierung von Modellprojekten in Berlin, die auf eine breite kulturelle Teilhabe der Bevölkerung abzielen
    - Beratung von Berliner Kultureinrichtungen und Kulturpolitik/-verwaltung bei der Auswertung und Interpretation von Forschungsdaten
    - Die Hauptaufgaben des neuen Geschäftsbereichs „Teilhabeforschung“ untergliedern sich wie folgt:
    - Feststellung des Status Quo im Forschungsfeld „Nicht-Besucherinnen und Nicht-Besucher“
    - Entwicklung und Implementierung einer zweijährlich in Berlin stattfindenden repräsentativen Bevölkerungsbefragung zum Thema "Kulturpartizipation“
    - Inhaltliche und methodische Weiterentwicklung bzw. Begleitung des aus Berlin stammenden Besucherinnen- und Besucherforschungsprojekts KulMon (Kulturmonitoring)
    - Wissenschaftliche Begleitung der Evaluierung von Modellprojekten in Berlin, die auf eine breite kulturelle Teilhabe der Bevölkerung abzielen
    - Beratung von Berliner Kultureinrichtungen und Kulturpolitik/-verwaltung bei der Auswertung und Interpretation von Forschungsdaten


    Weitere Hinweise:
    Die detaillierten fachlichen und außerfachlichen Anforderungen und Kompetenzen sowie deren Ausprägung können dem Anforderungsprofil, welches auf Anforderung übersandt wird, entnommen werden (siehe Ansprechpartner*in). Es ist Bestandteil der Stellenausschreibung und damit Grundlage für die Auswahlentscheidung.

    Eine Teilzeitbeschäftigung ist unter Berücksichtigung dienstlicher Belange grundsätzlich möglich.

    Für die Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung hat eine diskriminierungsfreie Arbeitsumgebung hohe Priorität und wir streben an, die gesellschaftliche Vielfalt (Diversität) der Stadt auch innerhalb des Teams widerzuspiegeln. Wir begrüßen deshalb ausdrücklich Bewerbungen von Personen mit marginalisierten Perspektiven.
    Das Berliner Landesgleichstellungsgesetz findet Anwendung. Wir fördern aktiv die Gleichstellung aller Mitarbeiter*innen.
    Anerkannt Schwerbehinderte oder diesen gleichgestellte behinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Wir bitten, auf eine Schwerbehinderung ggf. bereits in der Bewerbung hinzuweisen. Gerne kommen wir mit Ihnen darüber ins Gespräch, was wir tun können, um noch vorhandenen Barrieren abzubauen.

    Die Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung verarbeitet Ihre Daten auf der Basis von Art. 6 Abs. 1 lit. b EU-DSGVO, die Sie uns im Rahmen Ihrer Bewerbung übersandt haben, um zu prüfen, ob Ihre fachlichen Qualifikationen für die ausgeschriebene Stelle geeignet sind. Wir nutzen Ihre Informationen lediglich für das Bewerbungsverfahren und überführen diese bei einem Vertragsschluss in Ihre Personalakte. Falls es nicht zu einer Übereinkunft kommen sollte, werden Ihre Informationen spätestens drei Monate nach Besetzung der Stelle gelöscht. Wir werden Ihre Bewerber*innen-Informationen für keine anderen Zwecke verwenden als für die Durchführung des Bewerbungsverfahrens. Sie können uns die weitere Speicherung Ihrer Daten im Wege einer Einwilligung gestatten, wenn sie für spätere Stellenausschreibungen genutzt werden sollen. In diesem Falle teilen Sie uns dies bitte mit.
  • Ansprechperson:
    Bitte richten Sie Rückfragen ausschließlich per Mail an jobs@stiftungkwk.berlin.
    Ansprechpartnerin für Fragen zum Aufgabengebiet: Dr. Vera Allmanritter, Ansprechpartnerin für Fragen zum Bewerbungsverfahren: Andrea Wenger.
  • Telefon:
    030 3030444 13
  • E-Mail:

Informationen

  • Erstellt am 11.10.2019 um 11:31:11
  • Zuletzt aktualisiert am 11.10.2019 um 11:35:57
  • Diese Stelle finden Sie auch unter der Kurzadresse http://www.berlin.de/stellen/42916.

Hinweise

Für die Inhalte der jeweiligen Stellenangabe ist die ausschreibende Stelle verantwortlich.
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