BERLIN+ Mecklenburg-Vorpommern

Mit Rostock-Warnemünde

Mecklenburg-Vorpommern gehört zu den Partnern der ersten Stunde für das BERLIN+-Konzept. Das Land ist mit seiner wasserreichen Landschaft prädestiniert für den Segelsport. Rostock-Warnemünde ist ein renommierter Standort für die internationale Segelsportelite, der ganz besondere Zuschauererlebnisse unmittelbar vom Strand aus garantiert.

BERLIN+ Mecklenburg-Vorpommern

Wirkung und Legacy

Mit BERLIN+ geben wir neue Impulse für den Segelsport: weit über den küstennahen Raum hinaus, in ganz Deutschland. Die Strahlkraft wirkt auf den gesamten Ostseeraum und den Verbund der Hansestädte. Die Spiele schaffen damit eine neue Identität weit über den Landstrich an der Küste hinaus.
Kinder und Jugendliche lernen den nachhaltigen Umgang mit Wasser, das Segeln wird inklusiver, der Sport auf dem Wasser populärer. Alles geschieht im Einklang mit der Natur sowie dem Küsten- und Hochwasserschutz. Wir wollen, dass die Boote für Wettfahrtleitungen und Offizielle klimaneutral unterwegs sind und die Yachthäfen über Ladesäulen verfügen. Der Strand wird zum Schutz der Natur sozial und ökologisch nachhaltig bewirtschaftet.
Die Spiele sind Motor für die weitere Entwicklung der Region. Innovative Hotel- und Tourismuskonzepte werden im Kontext des Sportgroßereignisses etabliert.

Wettkampfstätten

Die Wettkampfstätten in Rostock-Warnemünde erfüllen bereits jetzt höchste internationale Standards: umweltfreundlich und barrierefrei. Die internationale Segelelite insbesondere olympischer Bootsklassen schätzt den Standort aufgrund seiner infrastrukturellen und geografischen Besonderheiten. Es gibt weltweit keinen vergleichbaren Standort.

Satellitendorf

Das Olympische Dorf auf einem Kreuzfahrtschiff: nachhaltig und umweltbewusst, versorgt mit grün produziertem Landstrom. Das ist ein ganz besonderes Zusammenkommen von Athletinnen und Athleten, den Offiziellen und den Medienvertreterinnen und –vertretern. Die Vorteile liegen klar auf der Hand:

  • Minimale Umweltbelastung: Kein Flächenverbrauch durch Neubauten – das Schiff kehrt nach den Spielen in den Regelbetrieb zurück.
  • Optimale Logistik: Kurze Wege zu den Wettkampfstätten, direkter ICE-Anschluss und ausreichend Parkmöglichkeiten.
  • Effiziente Ressourcennutzung: Bestehende Infrastruktur der Hafenanlagen wird genutzt, ohne den regulären Kreuzfahrtbetrieb zu beeinträchtigen.
  • Flexibilität und Sicherheit: Decks und Einrichtungen können klar voneinander getrennt werden, um den Zugang gezielt zu steuern.

Mobilität

Rostock-Warnemünde bietet aufgrund seiner Nähe zu Berlin eine hervorragende Anbindung an den zentralen Olympischen und Paralympischen Austragungsort: schnelle Anbindung mit der Bahn an den Berliner Hauptbahnhof, direkte Flugverbindung über Rostock/Laage und individuelle Mobilität über die Autobahn an den Berliner Ring.
Die Entfernung vom Olympischen Dorf zu den Yachthäfen beträgt jeweils weniger als einen Kilometer, sodass für die Athletinnen und Athleten alles fußläufig erreichbar ist.

Gesellschaftliche Unterstützung

Wir wollen die Bevölkerung und alle gesellschaftlichen Bereiche aktiv einbinden, um im partizipativen Miteinander die besten Lösungen zu finden. Dazu zählen

  • die ressort- und körperschaftsübergreifende Zusammenarbeit zwischen Land und Kommune,
  • die innerstädtischen und landesweiten Netzwerke aus Politik, Sport, Kultur, Wirtschaft und Tourismus sowie
    spezifische Facharbeitsgruppen zu den wichtigsten Themen Sport, Mobilität, Ökologie, Tourismus, Wirtschaft und Forschung.