Ergänzungsfächer,Theorie,Yoga,Relative Solimisation

Für musiksalisch Interessierte jeden Alters hält die Musikschule musiktheoretische Kursangebote bereit. In Ergänzung zum Instrumental- oder Vokalunterricht kann man in diesen Unterrichtsangeboten Grundwossen erlangen oder seine kenntnisse erweitern. In Gruppen bis zu 10 Schülern werden entsprechende Kenntnisse vermittelt und in musikpraktischen Übungen dauerhaft verfestigt.

Auch die Anmeldung für einzelne Kurse ist möglich.

Relative Solmisation auf Basis der Kodály-Methode

Hierbei handelt es sich um eine vielfach bewährte Hilfestellung in der Gehörbildung, beim Gesang und beim Spielen eines Instruments oder auch bei der Beschäftigung mit Musik überhaupt und eignet sich sowohl für Kinder als auch für Jugendliche, die ein jegliches Instrument oder jegliche Art von Musik lernen.

In dem praktisch-theoretischen Unterricht werden durch die Förderung von verschiedenen Assoziationsebenen – die unter anderem Musik, Sprache und Bewegung miteinander verknüpfen – die Entwicklung eines sicheren inneren Gehörs und – infolge dessen – auch eine verlässliche Intonationsfähigkeit gebildet. Durch die Beherrschung der relativen Solmisaton wird der theoretische Hintergrund auf entspannte Art automatisch mit erlernt. Dies ermöglicht Schülerinnen und Schülern eine zuverlässige Fertigkeit im Noten–Lesen und –Schreiben.

Die „Relative Solmisation“ ist eine ergänzende und durchaus ungezwungene musikalische Praxis. Sie entspringt den natürlichen Fähigkeiten der Kinder und fungiert als Bestandteil eines Reiz-Reaktions-Lernprozesses. Somit ist das solmisatorische Singen naturgemäß erlernbar und nach kurzer Zeit beim selbständigen Musizieren anwendbar, was das Erlernen neuer Musik enorm vorantreibt und dadurch auch die Freude am Musizieren erhöht.
Die 60-minütigen Kurse finden immer freitags statt.

• 15:00 Uhr (bis 9 Jahre)
• 16:00 Uhr (für alle Altersgruppen)
• 17:00 Uhr (ab 10 Jahre)

Das Kursentgelt beträgt 13 € monatlich. Für MusikschülerInnen mit geltendem Unterrichtsvertrag ist der Unterricht kostenfrei.

Vinyasa Flow Yoga

Vinyasa Flow steht für einen fließenden dynamischen Yoga-Stil, der energetisierend wirkt, genauso gut aber auch Raum für Konzentration und Ruhe bietet. Durch gezielte Übungen wird die Muskulatur des gesamten Körpers gekräftigt und gleichzeitig flexibilisiert und vermindert dadurch Beschwerden (z.B. im Hals-Nacken-Bereich oder Rücken). Der Ujjayi (Atemtechnik, um den Atem zu regulieren) verhilft jeder Bewegung und Yoga-Haltung (Asana) zu mehr Tiefe, was Körper und Geist zur Ruhe führt. Die Abfolge der einzelnen Asanas berücksichtigt deren körperliche und psychische Wirkungen und ermöglicht ein immer intensiveres Eintauchen in die Yoga-Praxis.
Zum Kursleiter
Vinyasa Flow Yoga praktiziert Michael Bielefeldt seit acht Jahren und hat seine Ausbildung bei Spirit Yoga absolviert. Von Beruf studierter klassischer Sänger –hat er über viele Jahre auf verschiedenen Bühnen als Opernsänger gearbeitet. Seit nunmehr zehn Jahren arbeitet er auch als Gesangslehrer u.a. an der UdK Berlin und an zwei städtischen Musikschulen. Die Arbeit mit dem Körper und v.a. mit dem Atem ist daher sein „täglich Brot“ und fließt in den Yoga-Unterricht mit ein.
Die tägliche Yoga-Praxis ist für ihn ein Ort der Konzentration, der Spiritualität, des bei Sich Ankommens, des Loslassens, genauso wie der Freude und des Auftankens mit Energie und Kraft.
Neben der Ausbildung bei Spirit Yoga hat er sich im Bereich der Yoga-Therapie weitergebildet. Dieses physiotherapeutisch-anatomische Hintergrundwissen ermöglicht es ihm, noch gezielter auf die individuellen körperlichen Voraussetzungen seiner TeilnehmerInnen einzugehen.

Grundlagenunterricht (Stufe 1)

In diesem Unterricht werden Grundlagenkenntnisse der Musiktheorie vermittelt.

  • Jüngere Anfänger
  • Ältere Anfänger

Unterricht für Fortgeschrittene (Stufe 2)

Dieser Unterricht setzt Kenntnisse der Stufe 1 voraus und erweitert sie.

  • Jüngere Fortgeschrittene
  • Ältere Fortgeschrittene

Studienvorbereitung Kurs 1 und Kurs 2

Diese Stufe setzt die Grundlagen aus Stufe 1 und Stufe 2 voraus und bereitet die Interessenten auf Aufnahmeprüfungen an Hochschulen und Universitäten vor.

Partiturlesen

Nichts scheint so schwierig, als Musik anhand einer Partitur zu verfolgen.

Dabei ist es gar nicht so schwer, eine Partitur lesen zu lernen. Es gibt eine ganze Reihe von Tricks, die den Einstieg in die spannende Welt der großen Orchester erleichtern. “Partiturlesen” bietet einen Einstieg in den Umgang mit der kompletxen Materie und eröffnet so die Möglichkeit eines “barrierefreien” Zugangs zur Musik.

Gehörbildung

Dieser Kurs schult das Gehör um Intervalle, Tonhöhen und Rhythmen bestimmen zu können. Die Gehörbildung ist notwendige Voraussetzung für Konzertmusiker, Musiklehrer, Dirigenten und Musikwissenschaftler.

An Musikhochschulen werden mehrstimmige Melodiediktate zum Bestehen der Aufnahmeprüfung vorausgesetzt. Ein polyphoner Satz muss hierbei möglichst fehlerfrei nach dem Vorspielen auf dem Klavier notiert werden. In einigen Bundesländern ist die Gehörbildung ein fester Bestandteil der Abiturprüfung im Leistungskurs Musik.

Musik verstehen

Ein Kurs für Musikliebhaber jeden Alters, besonders Senioren, die es genau wissen wollen, die Spaß daran haben, zu verstehen, was sie hören – aufbereitet als spanndende Reise durch die Musikgeschichte mit Ausflügen in die Musiktheorie, Formenlehre, Akustik.

Musik am Computer

Ist MIDI Musik? Was verbirgt sich genau hinter WAV oder MP3? Längst haben die Computer viele Bereiche unseres täglichen Lebens erreicht. So sind diese Begriffe für viele alltäglich und die Software-Industrie überschwemmt den Markt mit leicht bedienbaren Programmen, mit denen Musik aufgenommen, komponiert – oder soll man eher sagen, zusammengebastelt? – werden kann. Aber auch hier zählt: gewusst wie. Wer ernsthaft Musik am PC machen will, kann nicht verzichten auf grundlegendes Wissen rund um Informatik, Akustik, aber auch Tontechnik und Musikproduktion