Brandenburgs Museen begrüßen erste Besucher nach Lockdown

Brandenburgs Museen begrüßen erste Besucher nach Lockdown

Nach der Wiedereröffnung der Museen in Brandenburg nutzen mehr und mehr Menschen die Lockerung in der Corona-Pandemie für einen Besuch.

Schloss - Doberlug-Kirchhain

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Das Schloss Doberlug-Kirchhain.

«Die Leute haben darauf gewartet, dass es losgeht», berichtete Andrea Seehausen vom Brandenburg-Preußen Museum in Wustrau (Ostprignitz-Ruppin) am 09. März 2021. Um 10 Uhr seien bereits die ersten Besucher empfangen worden. Auf der Website hat das Museum eine Buchungsmöglichkeit eingerichtet, unter anderem wegen zunehmender Anfragen, wie die Sprecherin des Museums sagte.
Auch im Elbe-Elster-Kreis ist der Besucherverkehr bereits angelaufen. Das Mitteldeutsche Marionettentheatermuseum Bad Liebenwerda berichtete von Anfragen und gebuchten Terminen. Auch im Museum Schloss Doberlug nehmen die Anmeldungen nach Angaben der Einrichtung zu. Wer Museen, Galerien und Gedenkstätten besuchen möchte, muss sich derzeit vorher anmelden - telefonisch oder per Mail.
«Wir freuen uns, endlich wieder Gäste begrüßen zu können», zeigt sich die Leiterin des Museumsverbunds Elbe-Elster, Babette Weber, erleichtert. Jedes Museum habe ein individuelles Hygienekonzept. Ein extra geschaffenes Siegel - eine Initiative der Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH - macht ihr zufolge Hygienestandards touristischer und kultureller Anbieter sichtbarer. Dazu habe jedes Museum einen Prüfprozess durchlaufen müssen, berichtete Weber.
Wer in Vorfreude auf Ostern ist, kann ab diesen Mittwoch (10.3.) wieder im Heimatmuseum Dissen vorbeischauen. Viele bunte sorbische Ostereier und eine Sonderausstellung seien zu sehen, sagte Museumsleiterin Babette Zenker. Im Barberini Museum in Potsdam laufen die Vorbereitungen für die am 13. März öffnende Ausstellung «Rembrandts Orient». In 120 Werken wird gezeigt, wie niederländische Maler auf Einflüsse aus dem Nahen, Mittleren und Fernen Osten reagierten.
Die Gedenkstätten in Sachsenhausen und Ravensbrück öffnen erst am kommenden Montag - allerdings nur die jeweiligen Außengelände, wie der Sprecher der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Horst Seferens, sagte. Für die Besichtigung im Freien sei keine Anmeldung nötig. Er erinnerte noch einmal an das Tragen einer medizinischen Maske auf dem Gelände. Für die Gedenkstätte in der Potsdamer Leistikowstraße, die ab Dienstag (16.3.) wieder offen habe, müssten Besucher sich anmelden.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 9. März 2021