20.000 Besucher beim Museumstag

20.000 Besucher beim Museumstag

Trotz herrlichen Badewetters sind in Brandenburg zahlreiche Besucher zum Internationalen Museumstag in die kulturellen Einrichtungen gekommen.

Das Belvedere auf dem Pfingstberg

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Das Belvedere auf dem Pfingstberg in Brandenburg. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv

Es seien noch etwa 2000 Besucher mehr als im Vorjahr gewesen, sagte der Sprecher des Brandenburger Museumsverbandes, Arne Lindemann, am Sonntag (13. Mai 2018). «Die Museen haben sich auf das sommerliche Wetter eingestellt und Feste in den Außenanlagen geboten», erläuterte Lindemann. «Zudem gab es zahlreiche Abendveranstaltungen.»

Nachwuchsprobleme bei kleinen Museen

Ein Generationswechsel führe bei den ehrenamtlich geführten, kleineren Museen inzwischen zu Nachwuchsproblemen, berichtete Lindemann. «Diese wurden nach der Wende gegründet und benötigen nun frische Kräfte, um die Häuser weiterzuführen.» Falls dies nicht gelinge, müsse der Bestand in anderen Häusern gesichert werden.

90 Häuser öffneten zum Museumstag

In Brandenburg beteiligten sich insgesamt 90 Ausstellungshäuser an dem Museumstag. Das Angebot reichte bei meist freiem Eintritt von Film und Literatur über Natur und Kunst bis zur Geschichte. Das Programm richtete sich unter dem Motto «Netzwerk Museum: Neue Wege, Neue Besucher» und speziell an Besucher, die bislang nicht zum Stammpublikum zählten.

Tag soll auf Vielfalt aufmerksam machen

Der Museumstag wird weltweit alljährlich vom Internationalen Museumsrat (ICOM) ausgerufen. Er soll auf die Bedeutung und die Vielfalt der Einrichtungen aufmerksam machen.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 14. Mai 2018