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Die Gewinner*innen erarbeiten ihr Standortkonzept

Newsletter 2/2020 vom 25. Juni 2020

Liebe MittendrIn-Interessierte,

trotz der herausfordernden Bedingungen der vergangenen Wochen durch die Corona-Pandemie konnte bei MittendrIn Berlin! mit der Entwicklungsphase ein neuer und spannender Schritt im Verfahren begonnen werden. Die drei Gewinnergruppen „Bürgerverein in der Gartenstadt Frohnau e.V.“, „Wilhelm gibt keine Ruh“ und das „Netzwerk Süd-West Berlin e.V.“ haben nun die Gelegenheit, ein auf ihren Standort zugeschnittenes Konzept zu erarbeiten. Hierzu wurden von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen über ein Ausschreibungsverfahren drei qualifizierte Fachbüros gefunden, die in den kommenden Monaten zusammen mit den Initiativen deren Konzepte weiterentwickeln.

Der Bürgerverein in der Gartenstadt Frohnau e.V. wird gemeinsam mit dem Planungsbüro Jahn, Mack & Partner ein integriertes städtebauliches Gesamtkonzept für die Ortsmitte Frohnaus erarbeiten. Im Fokus der Zusammenarbeit stehen die langfristige Sicherung der Zentrumsfunktion Frohnaus, die Steigerung der Aufenthaltsqualität der zentralen Doppelplatzanlage sowie erste Ansätze zur Umstrukturierung des zunehmenden Verkehrs.

Für das Rheingauviertel im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf verfolgt das Netzwerk Süd-West Berlin e.V. die Vision eines plastikarmen Kiezes. Nun gilt es mithilfe des Planungsbüros AG Urban aus guten Ansätzen eine Gesamtstrategie zu erarbeiten, um sowohl für die ansässigen Gewerbetreibenden als auch für die Konsument*innen Informationen, Ratschläge und konkrete Beispiele im Sinne des Zero-Waste-Gedankens zur Verfügung zu stellen und so die Umwandlung eines etablierten Kiezes in das erste plastikfreie Zentrum zu verwandeln.

Die Initiative „Wilhelm gibt keine Ruh“ setzt sich für die Wiederbelebung der Hauptstraße im Pankower Ortsteil Wilhelmsruh ein. Mit Unterstützung des Planungsbüros die raumplaner wird ein Umsetzungskonzept mit dem Ziel entwickelt, die „Kiezmitte“ als Nahversorgungszentrum zu sichern und als Aufenthaltsort wieder erlebbar zu machen. Ein Schwerpunkt wird dabei auf der Etablierung eines samstäglichen Wochenmarktes liegen, um einen Kommunikationsort zu schaffen und das derzeit reduzierte Einzelhandelsangebot zu ergänzen.

Neben dem Standortkonzept im Wert von bis zu 30.000 Euro steht den drei Gewinnergruppen zusätzlich jeweils ein Budget von bis zu 10.000 Euro für Sofortmaßnahmen und Aktionen zur Verfügung.

Die Entwicklungsphase zur Erarbeitung der vielseitigen Standortkonzepte wird voraussichtlich bis zum vierten Quartal 2020 andauern. Aktuelle Informationen und Einblicke zum laufenden Arbeitsprozess finden Sie auch auf Instagram unter @berlinmittendrin und auf der Homepage www.mittendrin-berlin.de.

Mit freundlichen Grüßen
Begleitbüro MittendrIn Berlin!

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