Coronavirus in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie unter: berlin.de/corona
Tagesaktuelle COVID-19 Fallzahlen und weiterführende Auswertungen finden Sie im Online-COVID-19-Lagebericht des Landes Berlin.
Der Dienstbetrieb der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung ist aufgrund des Einsatzes von vielen Beschäftigten im Krisenstab des Landes Berlin weiterhin eingeschränkt.

Inhaltsspalte

Evaluation

Praxis und Theorie
Bild: MK-Photo - Fotolia.com

Evaluation 2014

Anfang 2012 wurde mit Beschluss Nr. R-33/2012 des Rates der Bürgermeister die Anwendung der „Handreichung zur Arbeit und Auswahl der der Patientenfürsprecherinnen und –fürsprecher“ für alle Berliner Bezirke verpflichtend. Um zu untersuchen, welche Auswirkungen die Einführung landesweit einheitlicher Vorgaben für die Arbeit der Patientenfürsprecherinnen und –fürsprecher hat, wurde zeitgleich eine Evaluation für das Jahr 2014 in Auftrag gegeben.

Das Büro der Patientenbeauftragten übernahm es, die Verantwortlichen der Berliner Bezirksämter und alle Patientenfürsprecher zu Bekanntheit, Anwendung, Durchsetzung der Vorgaben und Verbesserungsvorschlägen schriftlich zu befragen. Die Ergebnisse dieser Evaluation fanden in die Überarbeitung der “Handreichung zur Arbeit und Auswahl von Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprechern” Eingang (siehe Rubrik Arbeitsgrundlage).

Umfragen der Patientenbeauftragten 2008 und 2009/10

Um einen Überblick über die Arbeit und die Situation von Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprechern in Berlin zu erhalten, versandte die Patientenbeauftragte im Juni 2008 Fragebögen an alle Patientenfürsprecherinnen und –füsprecher der 53 Berliner Krankenhäuser. Die Schwerpunkte der Themen und Anliegen von Patienten unterschieden sich von Krankenhaus zu Krankenhaus. Deutlich wurde u.a., dass eine bessere Erreichbarkeit der Fürsprecher gewährleistet sein muss. Es wurde angeregt, eine zentrale Stelle zu beauftragen, eine zu veröffentliche Liste mit den Kontaktdaten zu führen.

Der Bericht über die Arbeitsbedingungen der Ehrenamtlichen wurde in den Bezirken zum Teil kontrovers diskutiert. Dabei ging es vor allem um die Vollständigkeit der Daten und die Unterschiedlichkeit der Arbeitsweisen in den Bezirken oder einzelnen Krankenhäusern. Alle Akteure waren sich einig, dass die Umfrage erneut durchgeführt werden soll.

In Abstimmung mit dem Arbeitskreis der Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher wurde der Fragebogen überarbeitet und in der zweiten Jahreshälfte 2009 erneut verschickt.

Die Befragungsergebnisse verwiesen darauf, dass sich Patientinnen und Patienten in den Berliner Krankenhäusern überwiegend gut versorgt fühlen. Die Erhebung machte keine gravierenden Mängel in der Versorgung und den Arbeitsbedingungen der Fürsprecher/innen deutlich.

Für die Stärkung der Arbeit von Patientenfürsprechern und –fürsprecherinnen wurden klarere und einheitlichere Arbeitsvorgaben und auch Anforderungen an Krankenhäuser als notwendig angesehen.

Erhebung von Gesundheit Berlin e.V. zur Situation der Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher 2001

1999 wurde der Arbeitskreis der Patientenfürsprecher unter Leitung von Gesundheit Berlin e.V. initiiert. In diesem Rahmen entstand die Idee einer Bestandsaufnahme der Situation der Patientenfürsprecher. Dazu sollten mögliche Perspektiven für eine patientenorientierte Arbeit aufgezeigt werden.

Auswertung Evaluation zur Handreichung

PDF-Dokument (825.6 kB)

Arbeit der Patientenfürsprecher 2009

PDF-Dokument (215.4 kB)

Befragungsergebnisse zur Arbeit und zur Situation von Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprechern in Berlin 2008

PDF-Dokument (128.8 kB)

Erhebung von Gesundheit Berlin e.V. zur Situation der Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher 2001