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14.03.2014: Henkel wirbt für mehr Respekt gegenüber Einsatzkräften – Kampagne der Landeskommission Berlin gegen Gewalt

Berlins Innensenator Frank Henkel wird am kommenden Montag über mehr Respekt für Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Ordnungsämtern diskutieren. Die Veranstaltung bildet den Auftakt der Kampagne „Respekt? Ja bitte!“ der Landeskommission Berlin gegen Gewalt.

Senator Henkel hatte die Planungen für die Kampagne im vergangenen Jahr angestoßen und im Januar 2014 angekündigt. Geplant sind unter anderem Besuche des Senators in Dienststellen, ein themenbezogener Wettbewerb für Jugendliche und die Gestaltung einer Website. Hintergrund sind alltägliche Vorkommnisse gegenüber den Einsatzkräften, wie Beleidigungen, Pöbeleien, Körperverletzungen und Widerstandstaten.

Im Mittelpunkt der Diskussionsveranstaltung stehen die Fragen, welche Gewalterfahrungen Einsatzkräfte vor Ort gemacht haben, wo die Ursachen eines solchen Verhaltens liegen und welche Präventionsstrategien ergriffen werden können. Die Diskussionsveranstaltung ist Teil des Wertedialogs von Senator Henkel, in dem seit Ende 2012 die Themenfelder Werte, Respekt füreinander und Gewaltprävention behandelt werden.

Auf dem Podium sitzen:

Frank Henkel, Senator für Inneres und Sport
Rita Steffes-enn, Kriminologin und Doktorandin an der Universität Bremen
Hammed Khamis, Buchautor „Ansichten eines Banditen – das Schicksal eines Migrantenjungen“
Susanne Weiß-Goldschmidt, Polizeihauptkommissarin, Dienstgruppenleiterin
Abschnitt 55
Susanne Helbig, Ordnungsamt Pankow, Koordinatorin der Parkraumüberwachungskräfte
Moderation: Hajo Schumacher, Journalist

Die Diskussionsveranstaltung findet statt am Montag, 17. März 2014, 15.30 bis 17.30 Uhr, im Kinder- und Jugendfreizeithaus “Wolfgang Scheunemann”, Bredowstr. 31/32, 10551 Berlin.

Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.

Bei der Fishbowl-Diskussion diskutiert eine kleine Gruppe in einem Innenkreis, während die übrigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einem Außenkreis die Diskussion verfolgen und für eigene Beiträge in den Innenkreis wechseln können. Weitere Teilnehmer sind u.a. Gewerkschaftsvertreter der GdP, DPolG und des BDK sowie Vertreter von Violence Prevention Network e.V., Gangway e.V. Straßensozialarbeit in Berlin, Quartiersmanagement Moabit und Heroes – ein Projekt von Strohhalm e.V. Darüber hinaus sind Beamte und Mitarbeiter von Polizei, Feuerwehr und Ordnungsämtern anwesend.