Gewaltprävention als schulische Querschnittsaufgabe

Fachtagung Gewaltprävention
Bild: FES Forum Berlin

Im Idealfall ist die Schule ein Ort, an dem Schülerinnen und Schüler angstfrei lernen, an dem sie sich wohl fühlen, an dem mit Menschen und Dingen respektvoll umgegangen wird und an dem es weder Mobbing, Diskriminierung noch Gewalt gibt. In der Realität ist Schule jedoch häufig auch ein Ort, an dem individuelle und systemische Gewalterfahrungen gemacht werden, ein Ort, der negative soziale und mediale Entwicklungen der Gesellschaft widerspiegelt und der auch aufgrund seiner in der Schülerschaft angelegten Diversität täglich vielfältige Konflikte zu Tage fördert.
Was konkret braucht es, damit Konflikte nicht eskalieren, dass an der Schule angstfrei gelehrt, gelernt und gelebt werden kann? Was können Schulen tun, damit sich alle Kinder respektiert, gehört, sicher und geschätzt fühlen?
Fest steht: Gewaltprävention ist eine Querschnittsaufgabe, die Schule als Ganzes betrifft.
Diese Überzeugung spiegelt sich in dem neuen „Orientierungs- und Handlungsrahmen Gewaltprävention“ wider, der sich konsequent an der Ausbildung von Fähigkeiten und Fertigkeiten orientiert, die benötigt werden, um die Zielkompetenz „Gewaltfrei leben und handeln“ erreichen zu können.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung, die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und die Landeskommission Berlin gegen Gewalt nehmen die Veröffentlichung des „Orientierungs- und Handlungsrahmens Gewaltprävention“ in Ergänzung zu Teil B des neuen Berlin-Brandenburger Rahmenlehrplans zum Anlass, Sie zum Austausch über Bewährtes und neue Ansätze der schulischen Gewaltprävention herzlich einzuladen.

Bitte melden Sie sich hier an: www.fes.de/lnk/3b4

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Flyer

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