Das Willkommenszentrum Berlin feiert einjähriges Bestehen

Pressemitteilung vom 04.10.2017

Ein Jahr gibt es das Willkommenszentrum Berlin jetzt. Es hat in dieser Zeit zahlreichen Neuberlinerinnen und –berlinern den Start in ihrer neuen Heimat erleichtert.
Es ist zentrale erste Anlaufstelle beispielsweise für EU-Bürgerinnen und -Bürger, Geflüchtete oder Menschen aus Drittstaaten, die aus anderen Gründen nach Berlin gekommen sind – etwa zum Studium, als Fachkräfte oder, um mit ihrer Familie zusammenzuleben.

Das Willkommenszentrum bietet mehrsprachige Beratung zu unterschiedlichen, für das Ankommen relevanten Themen: Erstorientierungsberatung, Rechts- und Sozialberatung und/oder Unterstützung bei der Suche nach Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten. Darüber hinaus sind Kooperationspartner des Willkommenszentrums vor Ort, die zu speziellen Anliegen beraten, beispielsweise zur Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen und Möglichkeiten der Unternehmensgründung.

Keineswegs ersetzt das Willkommenszentrum Berlin die hervorragenden Beratungsstellen von Migrantenorganisationen, Verbänden und Nichtregierungsorganisationen, die es in Berlin gibt. Vielmehr vernetzt es sich seit seiner Gründung mit diesen spezialisierten Angeboten, um Neueinreisenden einen Überblick bieten zu können.

Berlins Integrationsbeauftragter Andreas Germershausen, in dessen Haus das Willkommenszentrum angesiedelt ist, erläutert:
„Das Willkommenszentrum Berlin ist ein zentraler Orientierungspunkt für alle neuen Zuwanderer und Zuwanderinnen. Konzipiert haben wir es für die wachsende Metropole Berlin. Entscheidend ist, dass jede/jeder seinen Weg ohne Umweg findet – und in Berlin selbstbestimmt und erfolgreich leben kann. Das bringt Berlin voran.“

Auch für die interkulturelle Öffnung der Verwaltung steht das Willkommenszentrum Berlin. Behörden müssen sich immer stärker auf Neueingereiste und Menschen mit Einwanderungsgeschichte einstellen. Wie auch in der Wirtschaft muss auch die Verwaltung Sprachkenntnisse, interkulturelles Verständnis oder Diversitysensibilität zu ihren Kernkompetenzen zählen.

Für Berlins Integrationssenatorin Elke Breitenbach ist das Willkommenszentrum längst mehr als eine Anlaufstelle:
„Unser Ziel ist es, die Vielfalt der Gesellschaft zu stärken. Die unterschiedlichen Einwanderungsgeschichten verändern und bereichern unsere Gesellschaft. Das Zusammenleben in einer Einwanderungsgesellschaft gelingt aber erst dann, wenn alle Gruppen repräsentiert sind und auch an der Gesellschaft partizipieren können, ob in Initiativen, in der Nachbarschaft, auf ehrenamtlicher Ebene, in Gremien, aber auch in Verwaltung und Politik. Das Willkommenszentrum Berlin setzt hier bereits in einem frühen Stadium Impulse, in dem es den neuen Berlinerinnen und Berlinern das Ankommen erleichtert und die ersten wichtigen Schritte in Richtung Integration weist.“

Das Willkommenszentrum Berlin feiert sein „Einjähriges“:

Wann? Am 9. Oktober 2017 ab 18:00 Uhr
Wo? Im Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy-Platz 1, 10825 Berlin

Gemeinsam mit Senatorin Elke Breitenbach, dem Integrationsbeauftragten Andreas Germershausen und Vertreterinnen und Vertretern von Migrantenorganisationen, Bezirken und Verbänden gibt es Diskussionen zum Thema Willkommensstrukturen in Berlin.
Hier geht es zum Programm: http://www.berlin.de/lb/intmig/service/aktuelles/#wkz

Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen.
Anmeldungen sind noch möglich per E-Mail unter:
willkommenszentrum@intmig.berlin.de

Das Willkommenszentrum Berlin finden Sie unter:

http://www.berlin.de/willkommenszentrum/

oder auf Facebook unter:

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