Foerderrichtlinien für das neue Partizipationsprogramm

Pressemitteilung vom 31.05.2013

Förderrichtlinien für das neue Partizipationsprogramm

Informationsveranstaltung für förderinteressierte Organisationen am 13.06.2013

Die Beauftragte des Senats für Integration und Migration, Dr. Monika Lüke, veröffentlicht heute die Förderrichtlinien zum neuen Partizipationsprogramm. Die Förderung aus dem Partizipationsprogramm wird durch die neuen Förderrichtlinien neu strukturiert und dadurch transparenter.

So werden künftig vorrangig Migrantenorganisationen aus dem Partizipationsprogramm gefördert. Andere Organisationen können sich dann um Unterstützung bewerben, wenn sie in Tandems, Projektkooperationen oder Netzwerkprojekten mit Migrantenorganisationen zusammenarbeiten. In Ausnahmefällen steht jedoch auch Nicht-Migrantenorganisationen ohne Tandem- oder Kooperationspartner die Förderung aus dem Partizipationsprogramm offen. Voraussetzung für die Förderung im Ausnahmefall ist, dass ein Tandem oder eine Kooperation mit einer Migrantenorganisation nicht möglich ist bzw. sich kein geeigneter Partner finden lässt. Dadurch soll eine möglichst vielfältige herkunftsübergreifende Zusammenarbeit zwischen den Projekten erzielt werden.

Die Förderung wird ab dem Jahr 2014 in der Regel direkt für bis zu zwei Jahre bewilligt.

Die geförderten Projekte werden künftig in einem zweistufigen Verfahren ausgewählt: zunächst können die Projekte von 14.06. – 15.09.2013 in einem Bewerbungsverfahren ihr Interesse an einer Förderung bekunden. Danach wählt die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen aus dem Bewerberkreis diejenigen Projekte aus, die in der 2. Verfahrensstufe einen Förderantrag stellen dürfen.

Die Integrationsbeauftragte zeigt sich sehr zufrieden mit der neuen Förderstruktur: „Wir haben eine Förderstruktur erarbeitet, die die kleinen Migrantenorganisationen angemessen berücksichtigt und die herkunftsübergreifende Zusammenarbeit fördert. Zugleich wird das Programm durchlässiger für neue Projekte Viele Ideen aus dem Qualitätsdialog sind in die neuen Förderrichtlinien eingeflossen. Ich denke, alle am Qualitätsdialog Beteiligten können mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein.“

Die Förderrichtlinien sind unter folgendem Link abrufbar:

www.berlin.de/lb/intmig/themen/projektfoerderung/index.php

Am 13.06.2013 wird es außerdem eine Informationsveranstaltung für alle förderinteressierten Organisationen geben, auf der die Förderrichtlinien vorgestellt und Fragen beantwortet werden.

Rückfragen: Dr. Robin Schneider, Tel.: 9017 2365