Integrationsbeauftragte Niewiedzial seit einem Jahr im Amt

Integrationsbeauftragte Niewiedzial seit einem Jahr im Amt
Bild: Integrationsbeauftragte

Seit einem Jahr bin ich nun als Berliner Integrationsbeauftragte im Amt.

Mein Herzensthema ist: mehr Sichtbarkeit von Menschen mit Migrationsgeschichte in dieser Stadt.

Weil eine demokratische Gesellschaft nur dann zusammenhält, wenn sich alle Gruppen in ihr repräsentiert fühlen.

Wie ich mein Ziel verfolge? Hier sind drei Beispiele:

  1. Wir brauchen eine gesetzliche Grundlage, um mehr Menschen mit Migrationsgeschichte in staatliche Institutionen zu bringen. Unter Hochdruck arbeite ich deshalb unter Beteiligung der migrantischen Communities an der Novelle des Berliner Partizipations-und Integrationsgesetzes.
  2. Der Rassismus ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Das haben nicht zuletzt die Anschläge von Halle und Hanau gezeigt. Ich habe deshalb im Auftrag des Berliner Senats einen Runden Tisch einberufen. Gemeinsam mit dem Islamforum setze ich mich zudem für einen Beauftragten gegen antimuslimischen Rassismus in Berlin ein.
  3. Berlin ist international. Will der Staat Menschen sorgfältig informieren, muss er in vielen Sprachen kommunizieren. Genau das tun wir mit unserer elfsprachigen Webseite des Willkommenszentrums. Aktuell informieren wir in einer mehrsprachigen Kampagne zu Themen rund um Corona.

Mehrsprachige Informationen der Verwaltung müssen selbstverständlich sein.

Danke für die bisherige Zusammenarbeit. Wir bleiben im Gespräch.

Ihre Katarina Niewiedzial