Netzwerk

Mitgliedschaften, Netzwerke & Kooperationen des Landesdenkmalamtes Berlin

Welterbestätten Berlin
Siedlungen der Berliner Moderne
Bild: Landesdenkmalamt Berlin

Die UNESCO-Welterbestätten stehen zu Beginn des 21. Jahrhunderts verschiedenen Herausforderungen im Bereich Klima, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Stadtentwicklung und Stadtgesellschaft gegenüber. Durch aktive Mitwirkung in Netzwerken können gemeinsame Aktivitäten organisiert werden. Aus diesem Austausch heraus entstehen wertvolle Impulse für städtische und private Projekte. Gleichzeitig profitiert Berlin von den Erfahrungen anderer Kommunen und Institutionen und kann frühzeitig geeignete Strategien bei den entscheidenden Zukunftsthemen entwickeln. Gute Lösungsstrategien zum Umgang mit dem UNESCO-Welterbe können übertragen werden.

Das Landesdenkmalamt Berlin vertritt die Berliner Welterbeinteressen in folgenden nationalen und internationalen Netzwerken und Kooperationen:

OWHC

In der OWHC (Organization of World Heritage Cities) sind 250 Städte mit UNESCO-Welterbestätten aus fünf Kontinenten zur Förderung der Zusammenarbeit in Welterbefragen organisiert. Das Landesdenkmalamt Berlin vertritt die Berliner Interessen seit 2010 aktiv in diesem internationalen Städteverbund.

Arbeitskreis UNESCO-Welterbe-Altstädte im Deutschen Städtetag

Der Arbeitskreis ist ein Zusammenschluss der deutschen Städte, deren gesamte Altstädte bzw. große Flächen im urbanen Kontext auf der Welterbeliste der UNESCO stehen. Im Fokus steht die Verbesserung der politischen, finanziellen und verwaltungsorganisatorischen Rahmenbedingungen für UNESCO-Welterbestädte. Ebenso ist die Einbindung der nationalen und internationalen Ebenen bei der mittel- und langfristigen Sicherung des Welterbestatus‘ der flächenhaften Altstadt-Denkmale Ziel des Arbeitskreises.

Ständiger Ausschuss UNESCO-Weltkulturerbe in der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger

Der seit Juni 2016 installierte Ständige Ausschuss UNESCO-Weltkulturerbe der VDL versteht sich als Plattform für einen länderübergreifenden Austausch, um die denkmalfachlichen Belange (Nominierungen, Management etc.) zu vertreten. Der Ausschuss bündelt und optimiert die vorhandene Kompetenz der Denkmalfachbehörden zu sämtlichen Fragen des Welterbes.

DOCOMOMO Deutschland

Ausgangspunkt der Arbeit ist die klassische Moderne der 1920er / 1930er Jahre und ihre Fortsetzung und Weiterentwicklung nach 1945. Schwerpunkt bildet die inhaltliche Auseinandersetzung mit Bauten, Siedlungen und Projekten dieser Zeit auf architektonischer, bautechnischer, wissenschaftlicher und bildungspolitischer Ebene.

Deutsches Nationalkomitee von ICOMOS e.V.

ICOMOS (International Council on Monuments and Sites) ist der Internationale Rat für Denkmalpflege. Das Deutsche Nationalkomitee von ICOMOS setzt sich als nicht-staatliche Denkmalorganisation auf internationaler und überregionaler und Ebene für den Kulturgüterschutz ein, um die Fachwelt und Öffentlichkeit zu beraten und das öffentliche Interesse für Denkmalschutz und Denkmalpflege zu fördern.

Triennale der Moderne

Die Triennale der Moderne ist eine langfristig angelegte Initiative der Städte Berlin, Dessau, Weimar und zahlreicher Institutionen, die der Moderne verpflichtet sind, um ein internationales Netzwerk zu den Welterbestätten der Moderne zu entwickeln.

Berliner Komitee für UNESCO-Arbeit e.V.

Das Berliner Komitee für UNESCO-Arbeit e.V. engagiert sich bereits seit 1951 vor Ort, um die Ziele und die Arbeit der UNESCO sichtbar zu machen. Das Landesdenkmalamt bringt sich mit seiner Fachkompetenz beratend in die Arbeit ein.