WERKSTATT DENKMAL 2020


Welche Denkmale im eigenen Kiez werden heute nachhaltig genutzt? Wo wird Vorhandenes saniert, statt es abzureißen und neu zu bauen, und wie gelingt die effiziente Nachnutzung? Es lohnt sich, auf Alltägliches aufmerksam zu machen, genauer hinzusehen und darüber nachzudenken. Dieses Bestreben unterstützt der Verein Denk mal an Berlin e.V. mit seinem Projekt werkstatt denkmal. Seit 2004 wird Berliner Schulklassen die aktive Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt – mit Denkmalen, Grünflächen und Gebäuden – im Sinne des Denkmalschutzes und Kulturerbes ermöglicht. In Workshops erforschen die Kinder oder Jugendlichen zusammen mit einem Regionalmuseum ein Denkmal oder einen Denkmalort in ihrer Nähe. Sie setzen sich mit seiner Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte auseinander und betrachten künstlerische, handwerkliche, politische und soziale Besonderheiten sowie aktuelle Hintergründe. Sie erkunden vergessene Orte, befreien Grabsteine von Gestrüpp, machen Schadensanalysen, lernen alte Handwerkskünste kennen und stellen Bezüge her. Dabei werden sie museumspädagogisch begleitet und durch Experten oder Künstler beraten. Ziel ist eine eigene Präsentation zum Tag des offenen Denkmals anhand von Führungen, Theaterstücken, Erbautem, Film oder Podcast, Plakaten oder einer Zeitung.
 
Kontakt Jugendprojekt:
Gritt Ockert
werkstatt@denk-mal-an-berlin.de
www.denk-mal-an-berlin.de
 
 Logo werkstatt denkmal



 

Die aktuellen Jugendprojekte finden Sie hier:

 
Mitte
Bärenzwinger im Köllnischen Park: „Art zum Artenschutz – nachhaltige Wappen für Berlin“

Prenzlauer Berg
Denkmalensemble Kastanienallee 9-12: „Auf Spurensuche in der Kastanienallee“

Charlottenburg
Ledigenheim in der Danckelmannstraße: „Vom Bullenkloster zum Studentenwohnheim“  

Neukölln
Schloss Britz mit Gutspark und Gutshof im Museum Neukölln: „Gutshof Britz – vom Landgut zum Kulturgut“                               
 
Hellersdorf
Gründerzeitmuseum im Gutshaus Mahlsdorf: „Holz und Töne – das klingende Gutshaus“

Reinickendorf
Ortskern Hermsdorf mit Dorfanger und Straße Alt-Hermsdorf: „Lernen vom alten Dorfkern für heutige nachhaltige Nutzung“