VALIE EXPORT, Aktionshose: Genitalpanik, 1969 (Bildauschnitt)

VALIE EXPORT, Aktionshose: Genitalpanik, 1969 (Bildauschnitt)

Golden Notebooks – Frauen in Kunst und Kunstgeschichte

Ausstellung vom 12.11.2025 bis 25.01.2026

Mit Werken von Anni Albers, Josef Albers, Manuela Ballester, Lynda Benglis, Marie-Guillemine Benoist, Sibylle Bergemann, Lis Bertram-Ehmsen, Lina Bo Bardi, Christa Böhme, Lygia Clark, Kate Diehn-Bitt, Heinrich Ehmsen, VALIE EXPORT, Valérie Favre, Gego, Gertrud Grunow, Birgit Hein, Dörte Helm, Hannah Höch, Käthe Kollwitz, Katalin Ladik, Elena Liessner-Blomberg, Ute Mahler, Ingeborg Meyer-Rey, Nnenna Onuoha, Ann Oren, Andrea Pichl, Germaine Richier, Karin Sander, Cornelia Schleime, Gundula Schulze Eldowy, Gabriele Stötzer, Jenny Wiegmann-Mucchi und Ruth Wolf-Rehfeldt

Mit Videointerviews mit den Kunsthistorikerinnen Irene Dölling, Annette Dorgerloh, Ada Raev, Angelika Richter, Sigrid Schade, Silke Wenk und Gabriele Werner

Kuratorinnen der Ausstellung: Angela Lammert und Annette Tietz

Die Ausstellung »Golden Notebooks. Frauen in Kunst und Kunst­geschichte«, deren Titel von einem Werk der Schrift­stellerin Doris Lessing inspiriert ist, setzt Arbeiten von inter­natio­nalen Künst­lerinnen mit kunst­historischen Lesarten zur Gender­kritik ins Verhältnis.

Ausgangspunkt für die Ausstellung ist die erste Kunst­historikerinnen­tagung in der DDR, die im November 1989 stattfand und danach aus dem Diskurs feministischer Kunst­geschichts­schreibung weit­gehend aus­ge­blendet wurde. Die dort diskutierten Frage­stellungen zu Korrespon­denzen und Diffe­renzen von Les­arten feministi­scher Kunst sowie deren Voraus­setzungen, Interessen und Perspek­tiven berühren grund­sätzliche Frage­stellungen gender­kritischer Kunst­geschichte.

Arbeiten von internatio­nalen Künst­lerinnen und Künst­ler:innen-Paaren unter­schied­licher Generationen und Wirkungs­kreise werden nun in der Aus­stellung mit einer Neu-Lektüre von Themen der frühen Frauen­kunst­geschichte ver­bunden und durch Video­interviews mit damaligen Protago­nistinnen ergänzt. Sie machen einmal mehr deut­lich, dass es kein ein­heit­liches Ver­ständnis feministi­schen Denkens, weder im Osten noch im Westen, gab bzw. gibt. Es existieren jedoch durch Er­fahrungen ge­formte Projek­tionen, die es nach­träg­lich zu überprüfen gilt. Die Aus­stellung ist gleich­zeitig ein Plädoyer für mehr Sicht­barkeit für die Kunst von Frauen, die nach wie vor nicht selbst­ver­ständlich ist.

Bezirk: Pankow (Prenzlauer Berg, Weißensee)

Veranstaltungsort

Galerie Pankow
Breite Straße 8
13187 Berlin
Tel: (030) 4753-7925

Veranstalter

Amt für Weiterbildung und Kultur, Fachbereich Kunst und Kultur
Danziger Straße 101
10405 Berlin

Nächste Termine

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  • 17.01.2026 um 14:00 - 20:00 Uhr
  • 18.01.2026 um 14:00 - 20:00 Uhr
  • 20.01.2026 um 12:00 - 20:00 Uhr

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