Inhaltsspalte

Wer war lmmanuel Kirch? - 125 Kirchengeschichte in Prenzlauer Berg

Wer war Immanuel Kirch?
Wer war Immanuel Kirch?
Foto: Museum Pankow
Ausstellung verlängert bis 09.05.2021

Da die Anzahl der Besucher:innen coronabedingt begrenzt ist, ist es notwendig, dass Sie ein Zeitfenster für Ihren Besuch buchen.

Wir bitten um Verständnis für diese Maßnahmen. Sie dienen Ihrer persön­lichen Sicher­heit und der unserer Mitarbeiter:innen.

>>> Zeitfensterbuchung für Ihren Besuch im Museum Pankow unter https://www.supersaas.de/schedule/Museum_Pankow/Terminbuchung

_ _ _ _ _

Zur Ausstellung:

In der Geschichte der Immanuelkirche spiegeln sich die prägenden historischen Ereignisse von 125 Jahren wider. Schon aus der Ferne ist der Kirch­turm als stadtbild­prä­gen­des Gebäude weithin sichtbar. Durch die original er­hal­tene Aus­stattung im Innern vermittelt das Gebäude heute noch den ursprüng­lichen Raum­eindruck und zählt zu einem beson­deren sakralen Bau­denkmal aus der Gründer­zeit. Die Ge­schichte der Kirche und ihrer Ge­meinde ist eng verbun­den mit der städtischen Ent­wicklung, dem kultu­rellen Leben im Wins- und Kollwitz­kiez und den politi­schen Ereig­nissen. Während des Ersten Welt­krieges erlagen auch die Mit­glieder der Immanuel­kirche der anfäng­lichen Kriegs­euphorie, die bald in Trauer um die vielen »Kriegs­helden« umschlug. In der Zeit des National­sozialismus war die Kirche Schau­platz der Kämpfe zwischen »Deutschen Christen« und »Bekennender Kirche«. Die Immanuel­kirche gehört zu den wenigen Kirchen in Berlin, die im Zweiten Weltkrieg nicht zerstört wurden. In der DDR war die Immanuel-Gemeinde den Repressionen der SED-Regierung ausgesetzt und Sammel­becken für Aktivistinnen und Aktivisten der Friedens­bewegung. Die Geschichte der Kirche ist auch verknüpft mit dem künst­lerischen Schaffen von Käthe Kollwitz und Ernst Barlach, eben­so wie mit der Musik der Kantoren Richard und Otto Abel. Sogar in Franz Kafkas Notizen taucht die Immanuel­kirche auf. Zwischen der Immanuel­kirche und dem heutigen Museum Pankow, das im Gebäude der ehemaligen 121. Gemeinde­schule für Mädchen untergebracht ist, gab es von Beginn an Berührungs­punkte. So war Richard Abel, der Kantor der Immanuel­kirche, Lehrer und Konrektor an der vis-à-vis auf der anderen Seite der Prenzlauer Allee ge­le­genen Mädchen­schule. Das Museum Pankow widmet diese Ausstellung der Immanuel­kirche und ihrer Gemeinde anlässlich ihres 125-jährigen Jubiläums, das 2018 feierlich be­gangen wurde.


Kategorien: Ausstellungen, Kunst, Kultur, Bildung, Schule

Bezirk: Pankow (Prenzlauer Berg, Weißensee)

Veranstaltungsort

Museum Pankow - Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner
Prenzlauer Allee 227/228
10405 Berlin
Tel: (030) 90295-3917

Veranstalter

Amt für Weiterbildung und Kultur, Fachbereich Museum
Danziger Straße 101
10405 Berlin

Kontakt

E-Mail

Weitere Informationen

Homepage

Zurück zur Suche