„Von der Friedlichen Revolution zur deutschen Einheit“

Mit 16 Kilometern war die Mauer zwischen Treptow und Neukölln die längste der innerstädtischen Grenzanlagen. 1961 in einer Nacht- und Nebelaktion auf Geheiß der SED-Führung errichtet, markierte sie für 28 Jahre das Ende zweier Welten. Die Jahre der Teilung waren geprägt durch Alltag und Desinteresse auf beiden Seiten der Mauer. Doch gab es auch Versuche, die gewaltsame Teilung und ihre ideologische Legitimierung zu unterlaufen und zu überwinden.
Mit dem Mauerfall und der politischen Wende 1989/90 galt es, das verhasste Bauwerk schnellstmöglich verschwinden zu lassen. Ein Zusammenwachsen der beiden Nachbarbezirke kam jedoch nur mühsam in Gang. Nach 30 Jahren sind die Spuren der Teilung nahezu verblasst, bauliche Lücken werden zunehmend geschlossen – doch in den Erinnerungen ist die „Mauer in den Köpfen“ noch immer präsent.

Die Ausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur wirft Schlaglichter auf die dramatischen Ereignisse der Jahre 1989/90. Zur Eröffnung sprechen Martin Hikel, Bezirksbürgermeister Neukölln, Karin Korte, Bildungsstadträtin Neukölln, Uwe Krzewina, Leiter der VHS Neukölln, Stefan Feldt, Leiter der VHS Treptow-Köpenick und Robert Grünbaum, Bundesstiftung Aufarbeitung.

Die Ausstellung ist Teil der gemeinsamen Veranstaltungsreihe „Mauergespräche“ der Volkshochschulen Neukölln und Treptow-Köpenick.

Kategorien: Ausstellungen

Bezirk: Neukölln

Veranstaltungsort

Helene-Nathan-Bibliothek
Karl-Marx-Straße 66
12043 Berlin

Veranstalter

Helene-Nathan-Bibliothek
Karl-Marx-Straße 66
12043 Berlin

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