Louise Rösler (1907–1993). Bilder und Blätter

Louise Rösler: Passage · 1990
Louise Rösler: Passage · 1990
Foto: Museum Atelierhaus Rösler-Kröhnke
Ausstellung vom 17.07. bis 15.09.2019

»Den humanitären Katastrophen ihrer Zeit – von denen sie persönlich auf das Schmerz­hafteste betroffen war – hielt Louise Rösler ein Denken in positiven Kategorien des Sinn­­lichen unter allen Umständen entgegen. Sie wich der Welt nicht aus, sondern reflektierte deren visuellen und atmos­­phä­rischen Ansturm gleichsam in der Totale und ohne mora­lischen Deutungs­impuls.« (Katrin Arrieta im Arbeitsheft zur Ausstellung)

LOUISE RÖSLER wurde 1907 als Tochter des Malers Waldemar Rösler und seiner Frau, der Malerin Oda Hardt-Rösler in Berlin geboren. Ihre ersten künst­­lerischen Unter­richt erhielt sie 1923 an der privaten Kunst­­schule von Hans Hofmann in München. Von 1925 bis 1927 folgte ein Studium der Malerei an den Vereinigten Staats­­schulen in Berlin bei Karl Hofer; ihre Studien­­kollegen waren Werner Laves, Ernst Wilhelm Nay, Kurt Roesch und Walther Kröhnke. Von 1928 bis 1930 hielt sich Louise Rösler in Paris auf, zusammen mit Walter Kröhnke bereiste sie Süd­­frankreich, Spanien und Italien. 1933 heirateten Louise Rösler und Walter Kröhnke und nahmen ihren Wohn­sitz in Berlin. Walter Kröhnke wurde bei Kriegs­­aus­bruch zur Wehr­­macht einge­zogen und seit 1944 vermisst. 1940 wurde die Tochter Anka geboren, die 2004 das Museum Ateliers­haus Rösler-Kröhnke in Kühlungsborn eröffnet hat. Bei der schweren Bombar­dierung Berlins 1943 verlor Louise Rösler Atelier und Wohnung und wurde nach Königstein/Taunus evakuiert. 1952/53 Mitglied im Deutschen Künstler­­bund und der Neuen Rheinischen Sezession. Erst 1959 kehrte sie nach Berlin zurück und erhielt 1990 ein Ehren­­stipendium des Berliner Senators für kulturelle Ange­legen­­heiten.

Ausführ­lichere Informa­tionen finden sich auf der Webseite des Museums Atelierhaus Rösler-Kröhnke in Kühlungsborn: www.museum-atelierhaus-roesler-kroehnke.de

Werke von Louise Rösler finden sich darüber hinaus in folgenden öffentlichen Museen und Sammlungen (Auswahl)
AHRENSHOOP: Kunstmuseum | BERLIN: Staatliche Museen zu Berlin, Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Kupferstich­kabinett; Berlinische Galerie, Landes­museum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur; Stiftung Stadt­museum; Neuer Berliner Kunstverein; Senats­ver­waltung von Berlin; Kunst­­sammlung des Deutschen Bundestages | CAMBRIDGE MA/USA: Busch-Reisinger Museum | DÜSSELDORF: Museum Kunstpalast; Ministerium für Kultur und Wissen­schaft des Landes Nordrhein-Westfalen | FRANKFURT AM MAIN: Städel Museum; HAGEN: Karl-Ernst-Osthaus-Museum | HANNOVER: Sprengel Museum | KÖLN: Museum Ludwig | MÜNCHEN: Bayerische Staats­­gemälde­­samm­lungen, Neue Pinakothek.

Zur Ausstellung erscheint das Arbeitsheft XXIV der Galerie mit Beiträgen von Katrin Arrieta, Gabriele Himmelmann, Kathleen Krenzlin, Anke Matelowski und Ilka Voermann; 48 Seiten, zahlreiche Abbildungen, 15 EUR.

Kategorien: Ausstellungen, Frauen, Kunst, Kultur

Bezirk: Pankow (Prenzlauer Berg, Weißensee)

Veranstaltungsort

Galerie Parterre Berlin
Danziger Straße 101, Haus 103
10405 Berlin
Tel: (030) 90295-3846

Veranstalter

Amt für Weiterbildung und Kultur, Fachbereich Kunst und Kultur
Danziger Straße 101
10405 Berlin

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