Infoabend: Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Versorgungsketten

Die Palliativmedizin und die Hospizarbeit sind im letzten Jahrzehnt gestärkt und gesetzlich verankert worden. Im Martin-Luther-Krankenhaus gibt es seit einigen Jahren eine Palliativeinheit. Die palliativmedizinische Versorgung wird klinikweit ausgebaut. Hierbei spielt die Vernetzung mit ambulanten und stationären Angeboten im Bezirk zur Versorgung von Menschen mit lebenslimitierenden Erkrankungen eine wichtige Rolle. Im Zuge dieser Netzwerkarbeit bietet das Martin-Luther-Krankenhaus zusammen mit Partnern im Bezirk eine Veranstaltungsreihe an. Im Rahmen dieser Reihe findet ein Infoabend zu den Themen „Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Versorgungsketten“ statt.

Eine Patientenverfügung legt im Vorfeld fest, welche ärztlichen Maßnahmen und Eingriffe erwünscht sind und unter welchen Bedingungen darauf verzichtet werden soll, falls man nicht mehr in der Lage ist, dieses selbst zu bestimmen. Mit einer Vorsorgevollmacht werden eine oder mehrere Vertrauenspersonen benannt, die bereit sind, im Bedarfsfall Entscheidungsprozesse zu begleiten und letztendlich den Patientenwillen unter Abwägung aller Faktoren durchzusetzen.

Auf der Veranstaltung wird informiert, was aus juristischer Sicht bei der Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht zu beachten ist, welche Bedeutung Vorsorgemaßnahmen im klinischen Alltag haben und was mit Blick auf eine vorausschauende Versorgungsplanung konkret zu tun ist.

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Kategorien: Infoveranstaltungen

Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

Veranstaltungsort

Martin-Luther-Krankenhaus
3. OG
Caspar-Theyß-Str. 27-33
14193 Berlin

Veranstalter

Paul Gerhardt Diakonie gAG
Caspar-Theyß-Str. 27-33
14193 Berlin

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