LEICA – Magic Moments

LEICA – Magic Moments
LEICA – Magic Moments
Foto: Fabio Ponzio, Albanien, 1991, © Leica Camera AG
Eine Ausstellung in Kooperation mit der Leica Camera AG/Wetzlar

„Mit einer Leica zu fotografieren ist wie ein langer zärtlicher Kuss, wie das Abfeuern einer automa­tischen Pistole, wie eine Stunde auf der Couch des Analytikers.“

Henri Cartier-Bresson


Die Kamera ist ein Schlüssel zur Welt. Und insbesondere die Leica M hat den Weg zu besonderen Ereignissen und außergewöhnlichen Menschen geöffnet. Sie dient den Fotografinnen und Fotografen für Fotojournalismus und Sozialreportagen, eignet sich aber genauso für Street Photography, poetische Landschaftsbilder oder aber stille Porträts.

Ohne Zweifel ist die Leica M nicht einfach nur eine Kamera. Sie ist legendär, für viele sogar ein Sammelobjekt oder Statussymbol. Sie ist weit mehr als das selbstverständlich zuverlässige, präzi­se Arbeitsgerät, denn jeder Fotograf entwickelt ein individuelles Verhältnis zu seiner Kamera. Eine Leica ist zugleich diskrete Beobachterin, blitzschnelle Komplizin und vertraute Begleiterin, die nicht nur jeden Tag perfekt funktioniert, sondern sie kann darüber hinaus auch eine magische Verbin­dung zu den größten Fotografen und bekanntesten Aufnahmen herstellen.

Zahlreiche Fotografien, die sich in das kollektive Bewusstsein eingebrannt haben sind mit der Leica M entstanden. Wich­tige Momente des Weltgeschehens genauso wie die kleinen zufälligen Begegnungen des Alltags, Porträts von prominenten Zeitgenossen ebenso wie von namenlosen Unbekannten. In Magic Mo­ments sehen wir Mutter Teresa, die Beatles, aber auch anonyme Reisende, spielende Kinder und flüchtige Passanten. Jeder Fotograf hat seine eigene Bildsprache und so sind klar gestaltete Kompositionen gleichermaßen zu entdecken, wie perspektivische Verrätselungen.

Die Bildauswahl aus sechs Jahrzehnten zeigt unvergessli­che Momente in legendären Fotografien. Ein hochkarätiges Kaleidoskop voller Abwechslung und Überraschungen – ganz so, wie das Leben selbst.

Die Ausstellung zeigt Werke von rund 40 Fotografen, darunter auch Henri Cartier-Besson, René Burri, Sebastião Salgado, Martine Franck, Herlinde Koelbl u.a.. Sie alle verbindet die Wahl ihres Handwerkzeuges miteinander: Die Leica M.

Elliott Erwitt sprach liebevoll von seiner „kleinen Freundin“. Ein Ausdruck dessen, wie persönlich die Wahl der „richtigen“ Kamera ist, der man dann in den meisten Fällen auch sein Leben lang treu blieb. Als Handwerkzeug bestimmt der gewählte Fotoapparat das künstlerische Arbeiten entscheidend mit und ist ein essentieller Teil des kreativen Prozesses.

Dank ihrer relativ kleinen Größe und des leisen Auslösers kann das Gegenüber die Kamera leicht übersehen. Vorzüge, die die Chronisten des Zeitgeschehens zu schätzen wissen. Immer wieder gelang es Fotografen, mit der Leica M den einen richtigen, den magischen Moment zu erkennen und festzuhalten.

Im Rahmen dieser Ausstellung auf Schloss Britz wird der Blick zurück auf die großen Erfolge der Analogfotografie geworfen. Am Beginn der Kleinbildfotografie steht ebenfalls eine Leica. 1914 erfand Oskar Barnack, Mitarbeiter der Optischen Werke Ernst Leitz in Wetzlar, die „Ur-Leica“. Die Ausstellung würdigt auch den Pionier der Fotografie. Die Firmengeschichte von Leica (Leitz Camera) ist eng mit der Stadt Wetzlar verbunden. Heute hat die Leica Camera AG in dieser Stadt wieder ihren Hauptsitz und seit 60 Jahren ist Wetzlar Partnerstadt von Berlin-Neukölln.

Kategorien: Ausstellungen, Kunst, Kultur, Bildung, Schule

Bezirk: Neukölln

Veranstaltungsort

Schloss Britz
Alt-Britz 73
12359 Berlin

Veranstalter

Kulturstiftung Schloss Britz
Alt-Britz 73
12359 Berlin

Nächste Termine

  • 23.05.2019 um 11:00 - 18:00 Uhr
  • 24.05.2019 um 11:00 - 18:00 Uhr
  • 25.05.2019 um 11:00 - 18:00 Uhr
  • 26.05.2019 um 11:00 - 18:00 Uhr
  • 28.05.2019 um 11:00 - 18:00 Uhr

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