Einschränkungen im Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo)

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) Berlin hat seit dem 16. März schnell auf das sich rasch ausbreitende Corona-Virus reagiert und seine Einrichtungen mit Publikumsverkehr geschlossen. Seit 11. Mai nimmt das LAGeSo schrittweise und unter allen Sicherheitsvorkehrungen und Hygieneregeln den Dienstbetrieb auch dort wieder auf, wo es während des Lockdowns nicht möglich war. Die Mitarbeitenden bleiben weiterhin Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Ratsuchende. Um soziale Kontakte zu beschränken und Risikogruppen zu schützen, gelten weiterhin folgende Einschränkungen.

Corona in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie hier: berlin.de/corona

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Entschädigung für Opfer von Gewalttaten

Als Opfer einer Gewalttat können Sie vom Staat unter bestimmten Umständen eine Entschädigung erhalten. Die Leistungen entsprechen den Leistungen, die das Bundesversorgungsgesetz (BVG) vorsieht. Sie bestehen aus:

  • Leistungen zur medizinischen Rehabilitation (z.B. Übernahme der Kosten für einen stationären Aufenthalt in einem Krankenhaus, orthopädische Hilfsmittel, Kuren, Zahnersatz, Belastungserprobung, Arbeitstherapie),
  • Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (bei bleibenden Beeinträchtigungen der beruflichen Tätigkeit),
  • Leistungen zum Ausgleich der wirtschaftlichen Folgen
  • Beschädigtenrenten (mit Einzelleistungen wie Grund- und Ausgleichsrente, Berufsschadensausgleich),
  • Hinterbliebenenrenten mit ähnlichen Einzelleistungen,
  • Bestattungs- und Sterbegeld
Die Höhe der Leistungen ist von den Umständen des Einzelfalls abhängig.

Voraussetzungen

  • Leistungsvoraussetzungen
    Einen Anspruch auf Versorgung haben Sie, wenn Sie in der Bundesrepublik Deutschland

    • Opfer eines vorsätzlichen, rechtswidrigen tätlichen Angriffs (z.B. eines Raubüberfalls oder einer Vergewaltigung) wurden oder einen solchen Angriff rechtmäßig abgewehrt haben und
    • hierdurch eine gesundheitliche Schädigung erlitten haben und
    • die deutsche oder eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzen. (Auch ausländische Staatsangehörige, die nicht Angehörige der EU-Staaten sind, können unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch geltend machen.)
    Anspruch auf Entschädigung bei Gewalttaten im Ausland

    Seit dem 1. Juli 2009 werden auch - eingeschränkt - Leistungen erbracht, wenn eine Gewalttat außerhalb des deutschen Staatsgebietes begangen wurde.
    Geschädigte erhalten hier ebenfalls die auf Grund der Gewalttat erforderlichen Heilbehandlungen oder medizinischen Rehabilitationen. Darüber hinaus erhalten sie eine Einmalzahlung, deren Höhe sich nach dem auf Grund der Gewalttat anerkannten Grad der Schädigungsfolgen richtet. Ebenso werden Leistungen an Hinterbliebene von Personen erbracht, die auf Grund der Gewalttat verstorben sind.
    Es handelt sich hierbei allerdings um nachrangige Leistungen - sowohl gegenüber anderen öffentlichen und privaten Sicherungs- und Versorgungssystemen sowie auch gegenüber den Leistungen, die Geschädigte oder Hinterbliebene durch den Staat erhalten, in dem sich die Gewalttat ereignet hat.

Erforderliche Unterlagen

  • keine Unterlagen benötigt

Gebühren

keine

Zuständige Behörden

Die Dienstleistung kann nur beim Versorgungsamt in Anspruch genommen werden.

Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo)

Weitere zuständige Behörden für diese Dienstleistung im zentralen Service-Portal anzeigen.