Einschränkungen im Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo)

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) Berlin öffnet Schritt für Schritt seinen Dienstbetrieb und damit auch die Einrichtungen mit Publikumsverkehr. Um soziale Kontakte zu beschränken und Risikogruppen zu schützen, gelten weiterhin folgende Einschränkungen.

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Städtepartnerschaft Berlin - Moskau: 2013 - 12. Seminar im Bereich Soziales

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) führte unter der Leitung des Präsidenten, Franz Allert, in der Zeit vom 22. bis 26. September 2013 das 12. Sozial-Seminar durch. Zum fachlichen Gelingen der Eröffnungsveranstaltung im Roten Rathaus haben neben den Vertretern der Senatskanzlei, Dieter Lamlé, Leiter der Abteilung Protokoll und Auslandsangelegenheiten, und Gerd Kronmüller, Auslandsangelegenheiten, Internationale Städteverbindungen, zahlreiche geladene Gäste aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und von Interessenverbänden beigetragen.

Minister Vladimir Petrosyan und fünf Repräsentantinnen des Sozialdepartements sowie des Departements für Arbeit und Beschäftigung und des Bildungsdepartements behandelten mit ihren Berliner Amtskollegen schwerpunktmäßig folgende Programmpunkte:

  • Umfassende Integration behinderter Menschen in Berlin und Moskau – aktuelle Entwicklungen.
  • Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in den Metropolen Berlin und Moskau.
  • Besonderheiten der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung in Berlin und Moskau.
  • Förderung von Integrationsprojekten – Besichtigung des Integrationsunternehmens Hotel Grenzfall gGmbH.
  • Fachlicher Austauasch zur Arbeitsweise der Heimaufsicht in Berlin und Moskau – Besichtigung des Pflegeheimes DOMICIL-Seniorenpflegeheim Am Frankfurter Tor GmbH.

Die Organisation der o. g. Besichtigungen ist Führungskräften der Abteilung Soziales im LAGeSo – Claudia Schütz, Leiterin, Stefan Thiel, Referatsleiter, Leiter der Heimaufsicht, Ralf Pohlisch, Sachgebietsleiter der Heimaufsicht, und Günter Hotte, Gruppenleiter im Integrationsamt – zu verdanken. Zusammen mit Angelika Kirchner, Leiterin des Pflegeheimes, Reinhard Burghardt, Geschäftsführer des Hotels Grenzfall, Klaus Hertrampf, Lebenswelten Restaurations gGmbH, Karl Bubenheimer, Integra gGmbH, und Frank Jeromin, Mosaik-Services Integrationsgesellschaft mbH, ermöglichten sie Führungen vor Ort und leisteten für die Partner aus Moskau erkenntnisreiche Fachvorträge.

Auf Einladung der Bundesagentur für Arbeit – Regionaldirektion Berlin-Brandenburg, diskutierten die Moskauer Delegierten mit Hannah Kirch, Fachbereich Arbeitsmarkt, über die Herausforderungen der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen in den Metropolen Berlin und Moskau.

Mit der Unterzeichnung der neuen Vereinbarung über langfristige Kooperation im Bereich Soziales 2012 erklärte das LAGeSo das Thema Inklusion zum festen Bestandteil künftiger Sozial-Seminare. So widmete sich das Herbst-Seminar 2013 der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Land Berlin. Für diesen Vortrag gelang es, Volkhard Schwarz, Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales, zu gewinnen.

Dirk Gerstle, Staatssekretär für Soziales, würdigte die inhaltliche Ausrichtung der Sozial-Seminare 2012 und 2013 am Leitgedanken der Inklusion. Auch die Moskauer Amtskollegen haben sich der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet: Die UN-BRK ist in der Russischen Föderation seit über einem Jahr geltendes Recht.

Im Rahmen der Auswertung der Arbeitsergebnisse vereinbarten Mario Czaja, Senator für Gesundheit und Soziales, und Minister Vladimir Petrosyan u. a. die Erstellung eines Konzeptes zur Durchführung von Hospitationen für Ärzte aus Moskauer Einrichtungen der sozialen und medizinischen Rehabilitation in Berlin.

Am Abreisetag wurden die Seminarteilnehmer erstmalig in der Botschaft der Russischen Föderation zu einem Fachgespräch empfangen. Botschaftsrat Sergey Babkin, Leiter des Wirtschaftsreferates, informierte sich äußerst interessiert über den Arbeitsbesuch der Moskauer Delegierten und zeigte sich von den Arbeitsergebnissen dieses und früherer Seminare im Bereich Soziales sehr beeindruckt.