Kranzniederlegung am Ehrenmal in der Invalidensiedlung Frohnau

Pressemitteilung vom 19.07.2018

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales in Berlin informiert:

An der Gedenkstätte von Oberst Staehle in der Frohnauer Invalidensiedlung wird der Vorstand der Stiftung Invalidenhaus, Franz Allert, am 20. Juli 2018 um 16.00 Uhr gemeinsam mit den Bewohnern der Siedlung, einem Vertreter des Bundesministeriums der Verteidigung und den Vertretern der Sozialverbände einen Kranz niederlegen.
Mit dieser Kranzniederlegung wird an die Frauen und Männer des Widerstands im Dritten Reich gedacht. Oberst Wilhelm Staehle, der letzte Kommandant der Invalidensiedlung, und seine Frau Hildegard waren aktive Widerstandskämpfer. Erst in den letzten Kriegstagen wurde er von den Nazis ermordet.

Franz Allert unterstreicht die Bedeutung der Erinnerung an das nationalsozialistische Unrecht: „Mut und Zivilcourage sind heute so nötig wie damals, wenn es darauf ankommt, das Recht, die Freiheit und die Demokratie zu verteidigen – jenseits aller Grenzen von Parteien, Konfessionen und auch nationalen Identitäten. Menschenwürde und Menschenrechte sind die Fundamente unseres heutigen Rechtsstaates.”

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.