Badegewässerqualität nach Regenfällen an drei Badestellen eingeschränkt

Pressemitteilung vom 13.07.2018

Auf Grund der anhaltenden Regenfälle in der Nacht vom 11. auf den 12.Juli 2018 im Berliner Stadtgebiet kam es zu Einleitungen von Misch- und Abwässern in die Berliner Gewässer. Diese Einleitungen können zu erhöhten Belastungen der Badegewässer mit Krankheitserregern führen. Im Sinne des vorbeugenden Gesundheitsschutzes wird deshalb bis auf weiteres an den nördlichen Badestellen der Unterhavel – Kleine Badewiese und Grunewaldturm – und dem Flughafensee vom Baden abgeraten.
Achten Sie bitte auf die tagesaktuellen Bewertungen an diesen Badestellen.

Zusätzliche Probenahmen finden statt, aktuelle Ergebnisse werden, sobald sie vorliegen, veröffentlicht.
Die mikrobiellen Belastungen sind vorübergehend und werden durch die Selbstreinigungskräfte der Gewässer sowie bei fließenden Gewässern auch durch den natürlichen Abfluss bis zur Normalisierung verringert.

Das LAGeSo lässt im 14-tägigen Rhythmus die physikalisch-chemische und mikrobiologische Beschaffenheit der Berliner Oberflächengewässer überprüfen.
Aufgrund des Vorkommens neuer Blaualgen im letzten Jahr werden diese jetzt auch regelmäßig überwacht. Blaualgen gehören zum natürlichen Gewässerökosystem. Aktuelle Ergebnisse der Blaualgenuntersuchungen zeigen, dass keine akute Gefährdung durch Blaualgenentwicklung besteht. Präventiv sollten insbesondere Kinder den Kontakt mit Algenansammlungen und angeschwemmten Wasserpflanzen vermeiden. Hunde sollten angeleint werden.

Über die jeweilige Badestelle und die hygienische Beurteilung der Badegewässerqualität können jederzeit Informationen abgerufen werden über:

In der Spree, in den Kanälen, in der Havel von der Insel Eiswerder bis zum Pichelsdorfer Gmünd, einschließlich der seenartigen Erweiterungen bis Höhe Schildhorn, in den Häfen, an Brücken, in Schleusen, an Schiffsanlegestellen, sowie an Fähren ist das Baden aus Sicherheitsgründen immer verboten.