Bundesarbeitsmarktprogramm „Initiative Inklusion“

Die Bundesregierung beschloss 2011 den Nationalen Aktionsplan, um die Situation schwerbehinderter Menschen grundlegend zu verbessern.

Leitgedanke und zentrales Handlungsprinzip ist dabei die Idee der Inklusion.

Ende 2011 startete das Bundesministerium für Arbeit und Soziales die Initiative Inklusion, die Teil des Nationalen Aktionsplans ist und sich an der UN-Behindertenrechtskonvention orientiert.

Die Initiative Inklusion wird – unter Beteiligung vieler Akteure – in den Ländern umgesetzt. Einer dieser verantwortlichen Hauptakteure ist das Landesamt für Gesundheit und Soziales – Integrationsamt.

Das Finanzvolumen des Bundesarbeitsmarktprogramms beträgt 100 Mio. €. Davon entfallen 4,5 % auf Berlin.

Berlin hat als erstes Bundesland die Kooperationsvereinbarungen zu allen drei Handlungsfeldern unterzeichnet und konnte somit zügig mit der praktischen Umsetzung beginnen.

Handlungsfeld 1: Berufsorientierung

Unter Einbindung aller Akteure, die an der Entwicklung schwerbehinderter Jugendlichen beteiligt sind, soll modellhaft die frühzeitige Berufsorientierung erprobt werden. Ziel ist es, den oft vorgezeichneten Weg von der Förderschule in den Arbeitsbereich der Werkstatt zu verlassen und statt dessen eine erfolgversprechende Platzierung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt – möglichst in einer anerkannten Vollausbildung – zu erlangen.

Finanzierung

  • Bundesmittel (Ausgleichsfonds) insgesamt: 1,8 Mio. € – 589.672,47 € (2012).
  • Zusätzliche Aufstockung aus Landesmitteln (Ausgleichsabgabe): 407.952,53 € (2012).

Faltblatt - Initiative Inklusion - Handlungsfeld 1

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