Mobiles Museum Neukölln

Familienporträt mit fünf Frauen, zwei Männern und einem Jungen
Familie Chraplewski mit Freunden im Garten im Koppelweg in Britz, um 1938
Bild: Kurt Samuel / Museum Neukölln

Ausgestoßen und verfolgt – Die jüdische Bevölkerung während des Nationalsozialismus in Neukölln

Im Zentrum der Ausstellung „Ausgestoßen und verfolgt – Die jüdische Bevölkerung während des Nationalsozialismus in Neukölln“ stehen Erfahrungen und Schicksalswege von Neuköllner Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die von den Nationalsozialist*innen als Juden oder „Halbjuden“ diffamiert worden sind. Beginnend mit der im Alltag erfahrenen Ausgrenzung ab 1933 bis hin zur Deportation in Vernichtungslager wie Auschwitz spannt die Ausstellung einen zeitlichen Bogen von 1933 bis 1945. Parallel zu den persönlichen Erfahrungen werden ausgewählte staatliche Gesetze und Verordnungen, die der NS-Staat zur Umsetzung seiner rassistischen Politik angewendet hat, für jedes Jahr aufgelistet.
In einem abschließenden Kapitel der Ausstellung wird Bezug auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland genommen. Damit soll deutlich gemacht werden, auf welche Basis die „Mütter und Väter des Grundgesetzes“ das friedliche und konstruktive Zusammenleben in einem demokratischen Gemeinwesen nach den Erfahrungen der NS-Diktatur gestellt haben. Diese Grundrechte sind bis heute unantastbar und müssen doch immer wieder in der alltäglichen Praxis verteidigt und durchgesetzt werden.

Zur Ausstellung erscheint eine Broschüre, die speziell für die pädagogische Arbeit mit Schüler*innen geeignet ist.
Kontakt: museumslehrer@museum-neukoelln.de

Stationen der Ausstellung

27.01.2020 bis 09.02.2020
Rathaus Neukölln (1. OG)
Karl-Marx-Straße 83, 12043 Berlin

10.02.2020 bis 23.02.2020
Neukölln Arcaden (EG)
Karl-Marx-Straße 66, 12043 Berlin

24.02.2020 bis 30.04.2020
Helene-Nathan-Bibliothek
Karl-Marx-Str. 66, 12043 Berlin
Mo-Fr: 11-20 Uhr
Sa: 10-13 Uhr

Eintritt frei.

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