1. Mai in Berlin: Polizeigewerkschaft hofft auf friedliche Trendwende

1. Mai in Berlin: Polizeigewerkschaft hofft auf friedliche Trendwende

Nach den bundesweit weitgehend friedlichen Demonstrationen zum Tag der Arbeit hofft die Gewerkschaft der Polizei auf eine Trendwende weg von Krawall und Gewalt.

Teilnehmer der 1. Mai Demonstration stehen vor Polizisten

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Teilnehmer der revolutionären 1. Mai Demonstration in Berlin stehen vor Polizisten.

«Am 1. Mai sollten Themen wie gerechte Löhne, Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder die Folgen der Digitalisierung die Berichterstattung in den Medien dominieren und nicht Bilder von Krawall und Zerstörung», sagte der Bundesvorsitzende Oliver Malchow am 02. Mai 2018. Der friedliche Verlauf der Demonstrationen und Feste sei dem hohen Polizeieinsatz zu verdanken.

In den letzten Jahren kam es oft zu Ausschreitungen

In der Vergangenheit war es vor allem in Berlin und Hamburg bei den «revolutionären 1. Mai-Demonstrationen» häufig zu Ausschreitungen linker und linksextremer Gruppen gekommen. In diesem Jahr sind die Protestzüge weitgehend friedlich geblieben. Die Berliner Polizei zählte rund 6000 Teilnehmer, in Hamburg nahmen rund 2200 Menschen teil. Mehrere tausend Beamte waren in beiden Städten im Einsatz.
1. Mai Berlin
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 2. Mai 2018